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27.5.17 - Kind spektakulär aus enger Röhre gerettet und viele weitere Einsätze


Am Samstag den 27.5.17 wurde gegen 18:00 Uhr die Berufsfeuerwehr gerufen, um ein Kind zu retten, welches in ein Loch mit unbekannter Tiefe gefallen sei. Wie sich herausstellte, war ein 5-jähriger Junge mit seiner Mutter über eine Wiese gelaufen und plötzlich in ein senkrechtes Kunststoffrohr mit einem Durchmesser von nur ca. 30 cm gefallen. Der Kleine stand aufrecht in der 3 m tiefen Röhre mit den Händen nach oben. Den Feuerwehrleuten war klar, dass dieser nicht alltägliche Einsatz sehr zeit- und materialaufwändig werden könnte.

An Schlinge hochgezogen
Niemand konnte zu dem Jungen hinab in die enge Röhre gelangen. Als Erstmaßnahme wurde Sauerstoff nach unten gepumpt und versucht, zu dem ansprechbaren und kooperativen Jungen ein Seil mit einer Schlinge hinabzulassen. Tatsächlich konnte sich der Junge daran selbst festhalten und wurde ca. 20 min. nachdem er in das Loch gefallen war, wieder ans Tageslicht hochgezogen. Wie durch ein Wunder hatte er sich nur leichte Verletzungen zugezogen, welche vom Rettungsdienst und im Krankenhaus versorgt wurden. Vorsorglich angefordertes schweres Bergegerät und Baumaschinen zum Ausbaggern der Röhre konnten wieder abgestellt werden. Die Mutter und auch die Feuerwehrleute waren sehr erleichtert, dass dieser nicht alltägliche Einsatz relativ glimpflich abgelaufen war.

Vermeintliche Einsturzgefahr in der Bahnhofshalle
Zwischenzeitlich wurde die Feuerwehr noch zum Hauptbahnhof gerufen. Die Bahnhofsleitung und die Bundespolizei hatten bereits einen Teil der Bahnhofshalle gesperrt, weil dort deutliche Risse in Betonteilen aufgetreten waren. Da die tragenden Bauteile auch über dem Haupteingang verlaufen, wurde entschieden, sicherheitshalber die Bahnhofshalle zu räumen und die Reisenden über einen Nebeneingang zu den Zügen zu geleiten. Gemeinsam wurden Statiker und ein Fachberater vom THW angefordert.

Nachdem eine Unterdecke und eine Werbeanlage geöffnet wurden, konnte festgestellt werden, dass die Abplatzungen und Risse an diesen Stellen keine Bedeutung für die Tragfähigkeit haben und der Bahnhof wurde um ca. 20:30 Uhr wieder wie gewohnt freigegeben. Bereits am Vormittag war der Löschzug der Berufsfeuerwehr zu einem Feueralarm zum Hauptbahnhof gerufen worden. Ursache war ein Fehlalarm der automatischen Brandmeldeanlage im Baustellenbereich.

Viel zu tun für Würzburg´s Retter
Neben diesen Einsätzen waren am frühen Abend noch weitere Einsätze zu bewältigen: In Grombühl musste eine Wohnungstür wegen einer hilflosen Person geöffnet werden und in der Zellerau wurde einer erkrankten Person in einem Garten vor Eintreffen des Rettungsdienstes qualifizierte Erste Hilfe geleistet. Ein weiteres Fahrzeug fuhr nach Randersacker, um dort die Freiwillige Feuerwehr und den Rettungsdienst bei der Rettung einer verletzten Person aus einem Gartengrundstück mit einer speziellen Trage zu unterstützen. Desweiteren wurde die Drehleiter in den Ringpark gerufen, um dort einen losen Ast in ca. 10 m Höhe zu sichern und am Kiliansplatz wurden zwei verletzte Vögel aufgenommen und ins Tierheim gebracht. Ganz nebenbei und fast alltäglich wurden von der Feuerwehr noch die Sicherheitswachen für eine Veranstaltung im Congress-Centrum und beim Africa-Festival gestellt.
 


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