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01.03.2020 - Wohnungsbrand in Obdachlosenunterkunft und mehrere Paralleleinsätze

Würzburg-Zellerau: Heute Nachmittag rückte die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr Würzburg zu einem Wohnungsbrand in einer Obdachlosenunterkunft mit Personen in Gefahr aus. Bereits auf der Anfahrt wurde den Kräften starker Rauchaustritt aus dem Gebäude gemeldet.

Als das erste Feuerwehrfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, bestätigte sich für  die Einsatzkräfte diese Lage. Aus dem zweiten Obergeschoss des Gebäudes drang dichter Rauch aus den Fenstern. Ein Teil der Bewohner konnte sich selbstständig ins Freie retten, an mehreren Fenstern im 2. und 3. Obergeschoss machten sich jedoch weitere Personen bemerkbar. Für diese Personen war der Fluchtweg durch die Verrauchung der Flure und des Treppenhauses abgeschnitten.

Unter Atemschutz gingen im Verlauf des Einsatzes vier Trupps ins Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Parallel führten die Feuerwehrkräfte zur Unterstützung der vorgehenden Trupps Belüftungsmaßnahmen durch.  Eine Person konnte über die Drehleiter gerettet werden. Vier Personen wurden von den Atemschutztrupps sicher über das Treppenhaus aus dem Gebäude gerettet. Durch die schnell eingeleitete Brandbekämpfung konnte auch nach kurzer Zeit „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die insgesamt acht unmittelbar betroffenen Bewohner wurden durch den Rettungsdienst betreut. In der Folge des Wohnungsbrandes waren Teile des Gebäudes unbewohnbar geworden, so dass hier Ersatzunterkünfte organisiert werden mussten.

Auch Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Sozialreferentin Dr. Hülya Düber verschafften sich persönlich einen Überblick an der Einsatzstelle und unterstützen die Suche nach einer geeigneten Ersatzunterkunft.   

Bei dem Einsatz wurden zwei Personen verletzt. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und Berufsfeuerwehr, sowie Rettungdienst und Polizei an dem Einsatz beteiligt.

Zeitgleich zu diesem personalintensiven Einsatz wurde die Feuerwehr Würzburg im Stadgebiet zu zwei weiteren Einsätzen gerufen. Auslösegrund war bei beiden Einsätzen private Rauchwarnmelder. Ein Eingreifen der Feuerwehr war hier jedoch nicht erforderlich.


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