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14.09.2020 - Schiff schlägt Leck – Würzburger Einsatzkräfte können Schlimmeres verhindern

Würzburg: Am heutigen Montagvormittag wurde gegen 09.30 Uhr ein Großaufgebot der Würzburger Rettungskräfte alarmiert, nachdem im sogenannten alten Hafen im Bereich des Heizkraftwerkes ein mit Düngemittel beladenes Frachtschiff leckgeschlagen war und durch den starken Wassereintritt bereits mit Schlagseite im Hafenbecken lag. Umgehend wurden mehrere leistungsfähige Pumpen der Feuerwehr im Schiffsbauch in Betrieb genommen, um das Wasser abzupumpen und ein weiteres Sinken zu verhindern. Parallel erkundeten Taucher von Wasserwacht und DLRG das ca. 50 Zentimeter lange Leck am Schiffsrumpf und konnten dieses zügig abdichten.

Da die Gefahr bestand, dass Öl aus dem Schiff in den Main fließt, wurden durch die Feuerwehr vorsorglich mehrere Ölsperren in das Hafenbecken eingebracht. Es trat jedoch kein Öl aus dem Schiff aus.

Nach ungefähr zwei Stunden war für die ca. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Würzburg, der Wasserwacht, der DLRG, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks der Einsatz beendet.

Am Nachmittag hat eine Spezialfirma die Arbeit am Schiff aufgenommen, um das Leck endgültig zu verschließen.


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