Die Waldameise | Hügel bauende Helferin im Wald braucht unsere Hilfe und Schutz

Wussten Sie schon, dass es sich bei der Waldameise um die erste in Deutschland geschützte Tierart handelt?
Bereits vor 1792 wurden Waldameisen durch königliches Dekret unter gesetzlichen Schutz gestellt.

Warum geschützt?

Schon damals erkannten Jagdpächter und Waldbesitzer, dass Wälder mit Waldameisen gesünder und wildreicher sind als solche ohne. Und das gilt bis heute.

Auch wenn Ameisen uns Menschen zuweilen lästig vorkommen können, sie sind keine Schädlinge. Ganz im Gegenteil: Sie tragen unfassbar viel zu einer gesunden und vielfältigen Natur auch unmittelbar in Ihrer Umgebung bei.

Leider zählen die Waldameisen zu den bedrohten Tierarten. Im Raum Würzburg sind lediglich noch zwei Arten von ehemals vielen anzutreffen: Die kahlrückige Waldameise (formica polyctena)  und die Wiesenwaldameise (formica pratensis). Die weithin bekannte rote Waldameise (formica rufa) ist in unserer Gegend schon weitgehend verschwunden.

Grund genug, diese wunderbaren und faszinierenden Tiere zu schützen.

Der Ameisenhegering Würzburg – Sylvia Höhne, Burkhard Helfrich und Klaus Rostek – kümmern sich gemeinsam mit der Stadt Würzburg,  Fachbereich Umwelt und der Ameisenschutzwarte Bayern e.V.externer Link um den Schutz der Waldameisen. Sie stehen Ihnen beratend zur Seite, bieten Informationsveranstaltungen und kümmern sich auch um Umsiedlungen, falls dies aufgrund von Baumaßnahmen notwendig wird.

Kontakt und weitere Informationen

Sie erreichen den Ameisenhegering über die Bay. Ameisenschutzwarte e.V.externer Link

Formica Polyctena (Kahlrückige Waldameise; in der Region Würzburg weit verbreitet)

Text- und Bildautor: Klaus Rostek; Ameisenhegering 

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