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Zweites Bürgersonnenkraftwerk in der Stadt Würzburg

Die Stadt Würzburg stellt auf dem Gelände des Gartenamtes weitere Dächer für ein Bürgersonnenkraftwerk zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können dort über den Verein Sonneninitiative e.V. auch ohne eigenes Dach in Sonnenstrom investieren und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen.

1. Bürgersolaranlage der Stadt Würzburg


Nach erfolgreichem Start des ersten Bürgersonnenkraftwerks auf dem Betriebsgelände des Eigenbetriebs „Die Stadtreiniger" (siehe Foto) wurde  das zweite Projekt auf den Dächern des städtischen Gartenamtes in der Robert-Bunsen-Straße realisiert werden.

Im Juni 2017 wurde die Solaranlage an die finanzierende elf Eigentümerinnen und Eigentümer im städtischen Gartenamt offiziell übergeben.

Das Bürgersonnenkraftwerk „Gartenamt“ wurde möglich durch engagierte Eigentümerinnen und Eigentümern und deren Bereitschaft, aktiv am Klimaschutz durch CO2-Reduktion teilzunehmen. So stellt dieses gemeinnützige Projekt für alle Beteiligten sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine Win-win-Situation dar.

Unterstützung erfuhren die Initiatoren weiterhin durch das Engagement der WVV, die sich stets kooperativ zeigt, wenn Bürgersonnenkraftwerke in Stadt und Landkreis Würzburg hergestellt werden. Dies umfasst neben der Netzanmeldung auch das Konfigurieren des bestehenden Hausanschlusses.


Bürgersonnenkraftwerke lohnen sich

Bereits 4 Module auf etwa 7 Quadratmeter Dachfläche erzeugen 1.000 Kilowatt Peak Sonnenstrom. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Stromverbrauch einer Privatperson.

Das neu errichtete 560 Quadratmeter große PV-Projekt hat eine Leistung von 79 Kilowatt Peak, verfügt über 3 Wechselrichter und 310 Solarmodulen. Es ist seit September 2016 in Betrieb und hat bereits über 50.000 Kilowattsunden Sonnenstrom erzeugt.

Die Jahresleistung wird mit über 80.000 Kilowattsunden im ersten Betriebsjahr prognostiziert. Das ist in etwa der Jahresstrombedarf von 20 Vierpersonenhaushalten. Damit lassen sich alljährlich weit über 50 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingesparten, das bei der Energiegewinnung aus Kohle, Öl und Erdgas freigesetzt wird und maßgeblich an der globalen Klimaerwärmung beteiligt ist.

Nicht nur öffentliche Körperschaften wie Kommunen, sondern ebenso Privatleute, Gewerbebetriebe, Hausverwaltungen und alle anderen Gebäudeeigentümer können auf geeigneten Flächen Sonnenkraftwerke installieren lassen. Von der Planung über den Netzanschluss bis hin zur Auszahlung der Vergütungen gibt es kompetente Unterstützung!


Hintergrund

Die Idee der Bürgersonnenkraftwerke ist schon über 10 Jahre alt und vom Verein Sonneninitiative e.V. seit 2003 bereits 200-mal in Deutschland umgesetzt worden. Neben dem Projekt bei den Stadtreinigern in Würzburg gibt es inzwischen auch in Höchberg, Karlstadt, Gemünden, Rieneck und Burgsinn 12 weitere Bürgersonnenkraftwerke in der Region. Auch die Stadt Lohr am Main hat im städtischen Umweltausschuss beschlossen, vier städtische Liegenschaften für Bürgersonnenkraftwerke zur Verfügung zu stellen.

Bereits acht Schulen Unterfrankens nutzen die Bürgersonnenkraftwerke der Sonneninitiative auch zu Lehrzwecken.

Interessiert?

Weitere Auskünfte erteilt telefonisch oder per Email der Regionalmanager des Vereins, Karl-Heinz Konrad, Telefon 0171-524 95 66 oder unter

info@sonneninitiative-bayern.deoder das Energie- und Klimazentrum der Stadt Würzburg. Zudem finden Sie Informationen unter www.sonneninitiative.deexterner Link


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Kontakt
Energie- und Klimazentrum (EKZ) - Gebäude, Energie und Effizienz
Nigglweg 5
97082 Würzburg
Tel: 0931 - 37 27 40
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