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#saubermobil

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ÖPNV - DA STEIG´ ICH EIN

Die Fahrt mit Bus und Bahn entlastet nicht nur die Umwelt, sondern sie ist für Pendler zudem häufig deutlich günstiger und entspannter. Das Konzept „Sauber Mobil“ setzt in Sachen ÖPNV vor allem auf den konsequenten Ausbau der Straßenbahn, die fährt nicht nur elektrisch und damit umweltfreundlich, sie ist dank eigener Gleise und Vorfahrt an Kreuzungen auch pünktlich und zuverlässig unterwegs.

Um noch mehr Menschen zum Umstieg in Busse und Bahnen zu motivieren sollen zudem die Busverbindungen noch attraktiver gestaltet und die Tarife einfacher und günstiger werden.

Busverkehr
Busverkehr (c) WVV
Das Konzept „Sauber Mobil“ setzt in Sachen ÖPNV vor allem auf den konsequenten Ausbau der Straßenbahn.


Auswahl wichtiger Maßnahmen zur Stärkung des ÖPNV:


Beschleunigung des Busverkehrs

Der ÖPNV wird attraktiver, wenn Busse am Stau vorbei fahren können. Sind mehr Menschen mit dem ÖPNV unterwegs, dann entlastet das auch wieder die Straßen und der Verkehr wird flüssiger.

Deshalb soll versucht werden, den Busverkehr zusätzlich zu beschleunigen z.B. durch Einrichtung eigener Busspuren und weitere Bevorrechtigungen an Ampeln. Ein relevantes "Nadelöhr" für den Busverkehr ist die Ludwigstraße. Hier kommt es in den Zeiten der Verkehrsspitzen immer wieder zu Verzögerungen. Daher wurde im Dezember 2019 beschlossen, dort eine Busspur (Ausbaustufen I und II) einzurichten.

>>> Beschluss und weitere Detailsexterner Link 

Durch die Umsetzung wird dem Bus- und Radverkehr hier Vorfahrt eingeräumt.  

Ausbau der Straßenbahn

Die städtische Tochtergesellschaft Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) hat die nächsten Projekte bereits in der Pipeline: Im Februar 2019 begannen die vorbereitenden Bauarbeiten für die Verlängerung der Straßenbahnlinien 1 und 5 im Stadtteil Grombühlexterner Link.

Diese Linien fahren künftig bis zur neuen Haltestelle Oberdürrbacher Straße beim Zentrum für Innere (ZIM) und Operative Medizin (ZOM) der Würzburger Uni-Klinik.

Seit mehreren Jahren in Planung ist außerdem eine zusätzliche Straßenbahnlinie vom Hauptbahnhof durch das Frauenland zum neuen Stadtteil Hubland: Das komplexe Planfeststellungsverfahren für die neue Trasse mit dem Arbeitstitel „Hublandlinieexterner Link“ wird voraussichtlich noch im Lauf des Jahres 2019 abgeschlossen.

Zur Finanzierung des städtischen Eigenanteils hat der Stadtrat eine „Sonderrücklage Straßenbahn“ gebildet, die bis Ende des Jahres 2019 auf stolze 17 Millionen Euro anwachsen wird. Prognostiziert werden auf der neuen Linie zum Hubland – nicht zuletzt wegen der Anbindung verschiedener weiterführender Schulen und des Hubland-Campus der Julius Maximilians Universität – bis zu 28.000 Fahrgäste täglich. Mindestens 15 Prozent von ihnen werden „Umsteiger“ sein, die wegen der Attraktivität der Straßenbahn im innerstädtischen Verkehr auf das eigene Auto verzichten.

Attraktiver Takt – neue Verbindungen

Das innerstädtische Busnetz ist historisch gewachsen und wurde in der Vergangenheit einzelfallbezogen an neue lokale Gegebenheiten angepasst. Im Juli 2017 hat der Stadtrat eine Überplanung des kompletten Busnetzes in Würzburg beschlossen.

Ziel ist eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots und der Taktung durch Neustrukturierung des Liniennetzes unter Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer. Mit der Aufgabe wurde ein externer Gutachter beauftragt. Zur Ausarbeitung finden derzeit verschiedene Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Stadtgesellschaft statt. 

ÖPNV-Tarife – einfach und günstig

Für die Mobilität mit dem Auto muss pro Monat mindestens ein höherer, dreistelliger Eurobetrag ausgegeben werden – ein ÖPNV-Monatsticket ist schon heute häufig deutlich preiswerter.

Dennoch können noch günstigere und vor allem einfachere Tarife die Attraktivität von Bus & Bahn zusätzlich steigern und so beim Umstieg helfen. Einige konkrete Maßnahmen in diesem Bereich sind:

  • Einführung neuer eigenständiger Tarifoptionen im Stadtgebiet (Seniorenticketexterner Link und 3-Tageskarte - 3 Tage fahren, nur 2 bezahlenexterner Link
  • Prüfung und Planung weiterer Maßnahmen für einen attraktiven ÖPNV-Tarif: gemeinsam mit Politik und Stadtgesellschaft wurde dafür eine neue Strategie erarbeitet, die nun umgesetzt werden soll. Weitere Informationen finden Sei hierexterner Link.
  • Planung einer zusätzlichen Ausdehnung der Großwabe im Landkreis Würzburg und der Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets zunächst für Schüler und Auszubildende (mit Fördermitteln des Freistaats Bayern)
  • Neugründung und geplante Erweiterung des Verkehrsverbundes um die Planungsregion 3 (Stadt und Landkreis Schweinfurt, Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Haßberge, Landkreis Rhön-Grabfeld)
  • Einführung von E-Ticket und Handyticket
  • Einführung eines Familientickets zum 1.2.2020 (>>> Beschlussexterner Link)
Busse nur noch mit Filter oder ganz ohne Auspuff

Eine Maßnahme, die kurzfristig eine spürbare Verbesserung der Luftqualität durch die Reduzierung von Stickstoffoxid-Emissionen bringt, ist die nun abgeschlossene Nachrüstung 26 älterer Dieselbusse mit modernen SCRT-Filtern.

Durch diese Maßnahme werden von den nachgerüsteten Bussen etwa 90 Prozent weniger Stickstoffoxide in die Luft geblasen. Außerdem wird die Busflotte – auch durch Fördermittel des Landes – derzeit massiv modernisiert, so dass mittlerweile überwiegend Busse mit modernen und zuverlässigen Abgasreinigungsanlagen unterwegs sind.

Ganz ohne Motorabgase kommen Elektrobusse aus: ab 2020 werden die ersten Elektrobusse in Würzburgexterner Link eingesetzt. Ziel ist es, den Fuhrpark dann sukzessive umzustellen. 

Ankommen und Umsteigen – das Neubürgerticket

Mit dem Umzug werden auch die Mobilitätsgewohnheiten neu geordnet. Daher erhalten Neubürgerinnen und Neubürger seit Januar 2019 bei der Anmeldung im Bürgerbüro einen Gutschein für ein Neubürgerpaket mit verschiedenen Tageskarten, mit dem sie die nachhaltigen Mobilitätsangebote in Würzburg kostenlos testen können.

Weitere Informationen  dazu finden Sie unter www.wvv.de/neubuergerexterner Link.


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