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Biologische Vielfalt in Würzburg

Pflanzenarten|Biotope in der Stadt

Im Gebiet der Stadt Würzburg findet sich eine große Vielfalt an Lebensräumen.

Im Rahmen der Stadtbiotopkartierung 2000/2001 wurden

217 naturnahe Lebensräume

auf 1.533 Teilflächen

mit einer Gesamtfläche von 618 ha

festgestellt, was rund 7 % des Stadtgebietes entspricht.

Bemerkenswerte Pflanzenfunde sind z.B. der Feld-Mannstreu, die Gewöhnliche Küchenschelle oder der Gefransten Enzian, die bayernweit seltene Rote Liste-Arten sind, in Würzburg aber auf Sonderstandorte, wie Magerrasen oder mageren Säumen, noch relativ häufig angetroffen werden.

In Würzburg kommen außerhalb des unmittelbaren Siedlungsbereichs neben den Trocken- und Magerrasen, wie das Naturschutzgebiet Bromberg-Rosengarten, die traditionellen Streuobstflächen und der naturnahe Stadtwald als weitere Höhepunkte der biologischen Vielfalt hinzu.

Schließlich ist die Würzburger Stadtnatur auch erwachsen aus der reichen Tradition an herrschaftlichen Gärten sowie Kloster- und Stiftsanlagen und dem öffentlichen Grün, das seit Mitte der 1850er Jahren vielfach im Zusammenspiel zwischen dem Verschönerungsverein Würzburg und der Stadtverwaltung angelegt wurde. So wurden unter anderem ehemalige Befestigungsanlagen in den Ringpark als „grüne Lunge“ der Innenstadt umgewandelt, neue Parkwälder, wie das Siebolds- und das Bismarckwäldchen oder der Wald im Steinbachtal, angelegt , die heute ebenfalls sehr artenreiche Lebensräume in direkter Siedlungsnähe bilden.
 

Tierarten| Biodiversität in der Stadt

Die Vielfalt an Lebensräumen führt auch zu einer großen Diversität an Tieren vor allem auch Insekten (Heuschrecken, Tagfalter und Hautflügler), so finden sich im Stadtgebiet beispielsweise

  • 28 Heuschreckenarten (davon 14 Rote-Liste-Arten)
  • 63 Tagfalterarten (davon rund 38 Rote-Liste-Arten)
  • 197 Hautflüglerarten (davon rund 98 Rote-Liste-Arten)
  • 8 Amphibienarten (davon 3 Rote-Liste-Arten)
  • 100 Vogelarten
  • 17 Fledermausarten (davon 12 Rote-Liste-Arten).

Zur besseren Erfassung der sehr reichhaltigen Fledermausfauna im Stadtgebiet wird derzeit gemeinsam mit dem Naturwissenschaftlichen Verein ein Kartierungsprojekt durchgeführt, bei dem Freiwillige in ihrem Wohnumfeld für einige Nächte einen entsprechenden Detektor platzieren. Die Daten werden zentral ausgewertet. Ein erstes Zwischenergebnis wird Mitte 2019 vorliegen.

Eine weitere Besonderheit in Würzburg ist das Vorkommen des Feldhamsters, der vor allem auf den landwirtschaftlichen Flächen im Norden der Stadt zu finden ist und eines besonderen Schutzes bedarf.


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