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Umweltbildung, -wissen und -beteiligungen

Mit zahlreichen Maßnahmen versucht die Stadt Würzburg das Wissen um die lokale Stadtnatur und ihre Vielfalt zu fördern und gleichzeitig lokale Initiativen zu unterstützen und Beteiligungsmöglichkeiten zu bieten. Dies auch vor dem Hintergrund, dass eine umfassende Förderung der biologischen Vielfalt nur durch die Einbeziehung privater Grün- und
Freiflächen gelingen kann.

Einige Beispiele sind:

Umweltbildung

Das breite Umweltbildungsangebot der Umweltstation umfasst auch den Aspekt biologische Vielfalt. Hierzu zählt u.a. die langjährige Ausrichtung des Tags der Biodiversität mit verschiedenen Partnern.

In Kooperation mit verschiedenen Schulen und Wohnungsbaugesellschaften wurden im Rahmen mehrtägiger Projekte verschiedene große Wildbienenhotels in Schulhöfen und Wohnanlagen aufgestellt. Eine Fortführung des Projektes ist vorgesehen. Zusätzlich wird eine interaktive Lerneinheit über den Wert der Artenvielfalt in der Stadt Würzburg und weltweit angeboten.

Umweltbeteiligung von Schulen

Zum Tag des Baumes werden durch das Gartenamt, die Umweltstation und die Fachabteilung Naturschutz und Landschaftspflege regelmäßig Baumpflanzungen gemeinsam mit Schulklassen durchgeführt.

Im Rahmen eines Bienen-Projektes der Umweltstation in Kooperation mit Würzburger Gymnasien werden in jedem Schuljahr Schülerinnen und Schüler aus der 6. oder 7. Jahrgangsstufe in gemischten Jahrgangsstufengruppen zu Imkern ausgebildet. Dabei werden die Jugendlichen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einem professionellen Bio-Imker angeleitet und kümmern sich um alle Belange ihrer „Haustiere“ im Jahresverlauf. Selbstverständlich gehören auch Honigernte und -verarbeitung und zu den Aufgaben der jungen Imkerinnen und Imker.

Das zu Beginn als Pilotprojekt durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit geförderte Programm läuft nun bereits im achten Jahr sehr erfolgreich. Erstmals laufen im Schuljahr 2018/2019 zwei Imkerkurse parallel, sodass die Anzahl an teilnehmenden Schülerinnen und Schülern auf 24 pro Jahr angewachsen ist.

Neben den praktischen Tätigkeiten eines Imkers sowie demBau von Nisthilfenzur Förderung der urbanen Artenvielfalt lernen die Jugendlichen in anschaulichen Theorie-Einheiten viel über die Biologie von Honig- und Wildbienen, deren ökologischen sowie ökonomischen Nutzen, deren Gefährdung sowie Schutzmaßnahmen zur Unterstützung der unverzichtbaren Insekten. Die große Beliebtheit des Projektes wirkt sich nachhaltig aus: Etwa 10% der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler setzen nach dem Ende des Kurses ihre Imkerlaufbahn fort.

Kooperationspartnerschaft BeeBIT e.V.: Das Team der Umweltstation war 2014/2015 an der Betreuung eines P-Seminars des Deutschhaus-Gymnasiums, das sich mit der Bienenforschung befasste, aktiv beteiligt. Nach dem großen Erfolg des Seminars entschlossen sich die Beteiligten (Schüler, Lehrer, Umweltstation), den Verein BeeBIT e.V. zu gründen und die Forschungen auf andere Schulen in Städten im In- und Ausland auszudehnen. Dies wurde und wird mit großem Erfolg umgesetzt.
Im Rahmen des europaweiten Netzwerks werden Bienenstöcke betreut und umfangreich messtechnisch begleitet. So werden Temperatur- und Luftfeuchtedaten aus dem Inneren des Stocks und dessen Gewicht gemessen und wichtige Umgebungsparameter (Temperatur, Niederschlag, Sonneneinstrahlung und Wind) erfasst. Durch die Kombination dieser Daten und den Vergleich mit Daten anderer Standorte können Rückschlüsse auf das Verhalten des Bienenstaats gezogen werden. Für Schüler und Lehrkräfte werden in sieben verschiedenen Sprachen kostenfreie Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt, die naturwissenschaftliche Fragestellungen anwendungsbezogen vermitteln. Die Daten sind in Echtzeit auf der Website des Vereinsexterner Link grafisch abrufbar.

Mit dem Förderprogramm Begrünung werden u.a. Maßnahmen – wie z.B. Baumpflanzungen oder Dachbegrünungen – gefördert, die auch der biologischen Vielfalt zugutekommen.

Durch die Kooperation mit dem Verein Stadtgärtner Urban Gardening Würzburg e.V. werden nach Möglichkeit Flächen der Stadt Würzburg für das urban gardening zur Verfügung gestellt. Durch das urbane Gärtnern kann sowohl die Artenvielfalt selbst, als auch das Verständnis für ihre Bedeutung gefördert werden.

Umweltwissen durch Lehrpfade

Das zur LGS 2018 eröffnete neue Lehrpfadsystem „Erlebnis Stadtnatur“ stellt Vielfalt und Schönheit der Stadtnatur umfangreich vor.

 


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