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Biber in Würzburg

Der Biber breitet sich in Bayern und Unterfranken weiter aus. Im Stadtgebiet Würzburg waren bisher nur Sichtungen einzelner Tiere am Main bekannt; seit Anfang 2017 hat sich nun ein Paar des größten einheimischen Nagetiers an der Kürnach im Stadtgebiet angesiedelt.

Biberwerk in Würzburg; Mai 2017

Der Biber und seine "Bauwerke" sind nach europäischem Recht durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders bzw. streng geschützt. Erhebliche Störungen der Biber oder eine Zerstörung ihrer Fortpflanzungs- und Ruhestätten müssen daher auch aus rechtlichen Gründen zwingend vermieden werden. 

Der Lebensraum des Bibers ist das Gewässer. Um dort leben und überleben zu können hat er Fertigkeiten eines geschickten Baumeisters entwickelt. So errichtet er zum Schutz seiner Wohnbaue und zur Nahrungssicherung Burgen und Dämme, die Gewässer teilweise aufstauen. Zudem legen Biber viele verteilte Röhren und Kanäle an, die der Flucht und dem Transport dienen.

Die Rinde von Gehölze und größere Bäume dient dem Biber im Winter als wichtige Nahrungsquelle. Aus Sicht des Bibers auch logisch, dass er die Gehölze fällen muss. Wie sonst käme er an die Rinde des ganzen Baumes?

In aller Regel ist der Biber aufgrund seiner Aktivitäten ein Naturschützerexterner Link (PDF (1.3 MB)): er sorgt dafür, dass die biologische Vielfalt am und im Gewässer zunimmt und neue Biotpe entstehen.


Biber und Mensch

Die Ansiedlung des Bibers kann gelegentlich Konflikte mit sich bringen. Diese entstehen vor allem durch das Graben am Ufer, das Stauen durch Dämme und die Gehölzfällungen.

Sollten Sie Fraßspuren des Bibers (in der Regel im Abstand von bis zu 30 Metern vom Gewässer) auf Ihrem privaten Grundstück entdecken, so melden sie diese schnellstmöglich dem Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz (externer LinkPDF), um mögliche Konflikte frühzeitig erkennen und lösen zu können. Aufgrund des strengen Schutzes sehen Sie unbedingt von eigeninitiierten Maßnahmen ab, die nicht mit dem Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz abgesprochen sind.

In Bayern gibt es ein Bibermanagement und einen Schadensfondsexterner Link: Die Biber sollen leben dürfen, während gleichzeitig Schäden minimiert bzw. verhindert werden sollen.


Biberberaterin

Seit Juni 2017 gibt es in Würzburg eine ehrenamtliche Biberberaterin, die bei etwaigen Konflikten gemeinsam mit allen Beteiligten nach konstruktiven Lösungen sucht. Ihr Kontakt zur Biberberaterin über:

Stadt Würzburg
Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz
Karmelitenstr. 20
97070 Würzburg
Telefon: 09 31  37 2683
E-Mail: umweltschutz@stadt.wuerzburg.de


Weitere Informationen

  1. Biber - Baumeister der Wildnisexterner Link; PDF; Landesamt für Umwelt 
     
  2. Biber in Bayern - Biologie und Managementexterner LinkPDF; Landesamt für Umwelt
     
  3. Richtlinien zum Bibermanagementexterner Link, PDF 
     
  4. Artenvielfalt im Biberrevier - Wildnis in Bayern Artenvielfalt im Biberrevier - Wildnis in Bayern, 21879 KB

Bund Naturschutz: Bibermanagement in Bayernexterner Link .... und viel Wissenswertes rund um den Biber


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Kontakt
Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz
Karmelitenstraße 20
97070 Würzburg
Tel: 0931 - 37 27 57
Fax: 0931 - 37 36 86
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