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Grüne Baumspende FAQ
Stadtlich Grüne Baumspende

Nein, die Pflege übernimmt das Gartenamt bzw. beauftragte Fachfirmen. Zudem trägt das Gartenamt auch die weiteren Kosten für die Pflanzung.

Um den Anwuchserfolg in den ersten Jahren besonders zu fördern, können Sie „Ihrem Baum“ an sehr heißen Tagen zusätzlich ein paar Eimer mit frischem Wasser spendieren. Eine Verpflichtung ist das aber nicht.

Sollte der Baum eingehen, so wird ihn das Gartenamt ersetzen.

Für den – unwahrscheinlichen – Fall, dass der Baumstandort verlegt werden muss, erfolgt ebenfalls eine Ersatzpflanzung an einem anderen Ort. Das ggf. vorhandene  Widmungsschild wird dann bei dieser Ersatzpflanzung angebracht.

Sofern Sie für einen Stadtbaum spenden wollen, beachten Sie folgende Schritte:

Bitte füllen Sie das nachstehende Formular vollständig aus und unterschreiben es:

Formular 'Baumspende' Formular "Baumspende", 73 KB

Senden Sie das Formular anschließend an das Gartenamt:

Nach Eingang Ihres Spendenwunsches wird das Gartenamt zeitnah Kontakt mit Ihnen aufnehmen, um alle weiteren Details, z. B. Überweisung der Spende, mit Ihnen zu klären. Urkunde und – so gewünscht – Spendenbescheinigung erhalten Sie nach Abschluss der Spende.
 

1. Spendenurkunde

Jede*r Spender*in erhält eine individualisierte Spendenurkunde. Die Spende eignet sich daher auch sehr gut als Geschenk.

Musterurkunde (bis 400 Euro) Musterurkunde (bis 400 Euro), 1557 KB

2. Steuervorteil „Baumspende “

Alle Spenden ab 50 Euro sind gemeinnützig und somit steuerlich absetzbar. Nach Eingang der Spende stellen wir Ihnen daher auf Wunsch – zusätzlich zur Urkunde – eine Spendenbestätigung aus.

3. Schild mit individueller Widmung

Bei Spenden ab 400 € kann – sofern gewünscht – nahe des Baumes ein Schild mit individualisierter Widmung aufgestellt werden. Details zur Gestaltung finden Sie hier.

In der Regel können Bäume aus der laufenden Pflanzperiode gespendet werden, d.h. Bäume, die kürzlich gepflanzt wurden oder aktuell gepflanzt werden. Die Spende wird immer zweckgebunden für Baumpflanzungen eingesetzt.

Das Gartenamt pflanzt Jahr für Jahr Bäume im gesamten Stadtgebiet. Sollten Sie konkrete Vorstellungen und Wünsche für den Ort der Pflanzung haben, so findet sich sicherlich ein nahegelegener Standort in einer Grünanlage oder einem Straßenzug in der Nähe, an dem Jungbäume kürzlich gepflanzt wurden oder eine entsprechende Pflanzung vorgesehen ist. Teilen Sie uns Ihre Vorstellungen mit – wir finden gemeinsam sicher eine gute Lösung.

Mit den Baumspenden werden entweder neue Grünanlagen umgesetzt oder es wird eine Lücke geschlossen, die durch einen gefällten Baum entstanden ist.

Das Pflanzen von eigenen Bäumen, z. B. aus Ihrem Garten, im öffentlichen Raum (Sachspende) ist leider nicht möglich.

Die Auswahl der Baumart hängt von verschiedenen Standortfaktoren ab. z. B. spielen Hitzerückstrahlung von Verkehrsflächen, das Volumen der Baumgrube, die Durchlüftung des Straßenraumes, die Belastung durch Streusalz, die Verfügbarkeit von Wasser und die Baumartenzusammensetzung im Umfeld eine große Rolle. Weiterhin ändert sich die Baumartenliste des Gartenamtes stetig, da manche Arten aufgrund ihrer Krankheitsanfälligkeit nicht mehr verwendet werden können. Die „Gemeine Esche“ ist mit dem Eschentriebsterben, einer Pilzerkrankung, hierfür ein bekanntes Beispiel.

Aufgrund dieser Faktoren ist es leider nicht möglich, als Baumspender an der Artenauswahl Teil zu haben. Gerne unterbreiten wir Ihnen aber aufgrund aktueller Baumpflanzungen verschiedene Optionen für eine Baumspende.

Mit einer Baumspende können Sie das Pflanzen neuer Bäume unterstützen. Es gibt zudem auch im Alltag viele kleine Möglichkeiten, um den Stadtbäumen zu helfen.

  • An heißen Tagen können Sie – vor allem den jungen -Stadtbäumen vor Ihrer Haustüre eine große Freude bereiten, indem Sie ihnen einmal in der Woche mehrere Eimer sauberes Wasser spendieren. Obwohl die Bäume vom Gartenamt regelmäßig gegossen werden, ist bei extremer Hitze zusätzliches Gießen durchaus sinnvoll. Die beste Zeit zum Gießen ist übrigens in den frühen Morgen- oder den späteren Abendstunden.
  • Die Baumscheibe – also die offene Bodenfläche direkt um den Stamm – ist für Stadtbäume überlebenswichtig. Bitte achten Sie daher darauf, diese z.B. nicht mit dem Fahrzeug zu überfahren. Auch Gegenstände sollten dort nicht abgestellt werden.

  • Hundeurin trägt weder zum Gießen noch zum Düngen der Bäume sinnvoll bei – im Gegenteil die enthaltene Harnsäure kann auf Dauer und in größeren Mengen die Rinde und zum Teil auch die Wurzeln schädigen. Daher sollten Hunde weder das kleine noch das große „Geschäft“ direkt an Stadtbäumen verrichten.

Baumpflanzungen finden in der Regel im unbelaubten Zustand vom Winter bis in das zeitige Frühjahr statt.

Baumspenden sind aber ganzjährig willkommen. Damit Sie nicht lange warten müssen, erfolgt die Zuordnung im Regelfall zu Bäumen aus der aktuellen bzw. letzten Pflanzperiode, also zu Jungbäumen, die kürzlich gepflanzt wurden oder aktuell gepflanzt werden.

Stadtbäume sind wahre Multitalente: Im Sommer kühlen sie die Umgebung und spenden Schatten, sie binden Staub, schaffen Lebensraum für Vögel, Insekten & Co, sie steigern die Lebensqualität im Stadtraum und vieles mehr.

Aufgrund dieses „VielfachWerts“ und der zentralen Bedeutung von Bäumen im Rahmen der fortschreitenden Klimaveränderungen ist es äußerst wichtig, den Bestand von derzeit mehr als 40.000 Bäumen auf öffentlichem Grund im Stadtgebiet - Stadtwald und Parkwälder nicht eingerechnet - zu pflegen, zu erhalten und zu erweitern.

Um einen Baumbestand zu entwickeln, der möglichst gut mit den warmen und trockenen Bedingungen in Würzburg zurechtkommt, verfolgt das Gartenamt verschiedene Ansätze:

  • Zum einen wird die Baumgrube möglichst groß ausgebildet und mit speziellem Baumsubstrat befüllt. Optimal ist es, wenn dem Baum mindestens 20 m³ durchwurzelbares Substrat zur Verfügung steht. Im städtischen Bereich ist der Raum im Untergrund zwischen Leitungen, Kanälen und Fundamenten allerdings oft begrenzt.
  • Zum anderen werden spezielle Baumarten, wie z. B. Purpur-Erle, Silber-Linde oder Resista-Ulme, ausgewählt, die mit Wasser- und Nährstoffmangel, Hitze, Streusalz und anderen Widrigkeiten gut zurechtkommen. Aus diesem Grund finden klassische Waldbaumarten wie die Rot-Buche oder der Berg-Ahorn bei der Stadtbegrünung  keine Verwendung mehr.
  • Schließlich wird ein neu gepflanzter Baum vor allem in den ersten Jahren intensiv gepflegt und umsorgt. So ist das Gartenamt bestrebt, die Jungbäume in den Sommermonaten pro Woche mit 200 Liter Wasser zu versorgen.

Ein Baum kostet in der üblichen Pflanzqualität etwa 400 € im Einkauf. Durch die Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen beim Pflanzen und Pflegen entsteht allerdings insgesamt ein zusätzlicher Aufwand, der mit insgesamt bis zu 7.000 € pro Baum zu Buche schlagen kann, im Einzelfall sogar mehr. Die Ergebnisse und der beobachtete Anwachserfolg der letzten Jahre sprechen für sich und zeigen, dass sich diese Investitionen in zukunftsfähige Baumstandorte wirklich lohnen.

Mit einer stadtlich grünen Spende können Sie als Bürgerin oder Bürger, Verein oder Unternehmen das Gartenamt der Stadt Würzburg beim Pflanzen zukunftsfähiger Bäume unterstützen und zur Aufwertung des Stadtgrüns beitragen.

Die Spende eignet sich – durch die individuelle Urkunde – auch sehr gut als Geschenk. Bei Spenden ab 400 € können Sie obendrein in den Genuss eines Spenderschildes am Baumstandort kommen.

Mit Ihrer Spende schenken Sie sich und ganz Würzburg ein Stück extra Lebensqualität.

Herzlichen Dank dafür!

Bei Spenden ab 400 € kann – sofern Sie das wünschen – nahe des Baumes ein Schild mit einer Widmung aufgestellt werden. Die grundsätzliche Gestaltung ist vorgegeben. Für die Widmung stehen 3 Zeilen mit jeweils maximal 30 Zeichen pro Zeile zur Verfügung. Hierzu können Sie einen Text vorschlagen.

Muster: Widmungsschild Muster: Widmungsschild, 45 KB

Bitte beachten Sie

Der Text der Spendenurkunde kann von Text auf dem Widmungsschild abweichen.

Die Aktion stadtlich grün – Mit Würzburg verwurzelt  wird gemeinsam vom Gartenamt und dem Energie- und Klimazentrum der Umweltstation durchgeführt. Gerne helfen wir Ihnen weiter:

  • bei Fragen zu einer potentiellen Baumspende:

gartenamt@stadt.wuerzburg.de
Tel. 0931 / 37 4911

  • bei generellen Fragen zur Aktion:

ekz@stadt.wuerzburg.de
Tel. 0931 / 37 2741

Spenden für einen Baum sind ab 50 € möglich.

Es gibt zwei Arten der Baumspende:

  • Sie spenden min. 50 € und weniger als 400 €.

In diesem Fall setzen wir Ihre Spende zweckgebunden zur Mitfinanzierung der laufenden Baumpflanzungen des Gartenamtes ein. Eine Zuordnung zu einem speziellen Baum ist leider nicht möglich. Als Dankeschön erhalten Sie eine Spendenurkunde.

Musterurkunde (bis 400 Euro) Musterurkunde (bis 400 Euro), 1557 KB
  • Sie spenden mindestens 400 € oder mehr.

Wir suchen gemeinsam mit Ihnen einen Baumstandort aus, der möglichst Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Als Dankeschön erhalten Sie eine Spendenurkunde und die Möglichkeit ein Widmungsschild mit persönlichem Text zu gestalten, das neben dem Baum aufgestellt wird.

Musterurkunde (über 400 Euro) Musterurkunde (über 400 Euro), 1359 KB

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