externer Link

Wasserschutzgebiete in Würzburg

Sinn und Zweck, Wasser zu schützen

Die öffentliche Wasserversorgung ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Soweit es das Allgemeinwohl erfordert, können Gewässer – hierzu zählt auch das Grundwasser – im Interesse der bestehenden oder künftigen öffentlichen Wasserversorgung vor nachteiligen Einwirkungen durch die Festsetzung von Wasserschutzgebieten geschützt werden.

In Bayern wird das wertvolle Grundwasser durch fast 4000 ausgewiesene Wasserschutzgebiete vor Verunreinigungen bewahrt. Nur dort, wo dieser Schutz gewährleistet ist und ausreichend Grundwasser vorhanden ist, kann Trinkwasser für den Menschen gewonnen werden.


Schutzgebiete in Würzburg

In der Stadt Würzburg gibt es derzeit sechs per Rechtsverordnung ausgewiesene Wasserschutzzgebiete, die mit ihrer Fläche entweder ganz oder teilweise innerhalb der städtischen Gemeindegrenze liegen. Im Einzelnen sind dies:

Name

Lage bzw. betroffene Stadtteile in Würzburg

Bahnhofsquellen

Innenstadt, Grombühl

Wasserwerk Mergentheimer Straße

Steinbachtal

Winterhäuser Quelle

Heuchelhof, Rottenbauer

Versbach Brunnen I  und II

Versbach

Wasserwerk Zell

Zellerau

Eine Übersicht der amtlich festgesetzten Wasserschutzgebiete finden Sie im Bayernatlasexterner Link (->Thema wechseln -> Umwelt -> Wasser -> Trinkwasserschutzgebiete in Bayern) oder im Direktlinkexterner Link.

 

Schutzzonen

Üblicherweise soll ein Wasserschutzgebiet den gesamten Einzugsbereich eines Brunnens oder einer Quelle umfassen. Das ist nicht immer notwendig (z.B. wenn die Erdschichten über dem Grundwasser einen sehr guten Schutz gewährleisten) oder nicht immer möglich (z.B. wenn das Einzugsgebiet sehr groß ist). Unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedingungen wird das Wasserschutzgebiet auf die örtliche Situation zugeschnitten.

In der Regel gliedern sich die Wasserschutzgebiete in mehrere Schutzzonen. Die verschiedenen Zonen enthalten unterschiedliche Anforderungen, Verbote und Nutzungseinschränkungen.
Die Schutzzonen sind:

1. Fassungsbereich (Zone I): 

Sie schützt die Wassergewinnungsanlage und ihre unmittelbare Umgebung vor jeglicher Verunreinigung.

2. Engere Schutzzone (Zone II):

Sie stellt zusätzlich den Schutz vor Verunreinigungen durch Krankheitserreger sicher.

3. Weitere Schutzzone (Zone III):

Sie bietet Schutz vor Verunreinigungen (z.B. durch Chemikalien) im großräumigen Umfeld der Wassergewinnungsanlage, wobei bei Neuausweisung eines Schutzgebiets oft eine zusätzliche Unterteilung in Zone III A und Zone III B vorgenommen wird.


Hausbau im Wasserschutzgebiet

Beim Hausneubau oder -umbau im Wasserschutzgebiet muss der Trinkwasserschutz besonders berücksichtigt werden:

  • Erdarbeiten dürfen nur bis zu einer bestimmten Tiefe vorgenommen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
     
  • In Wasserschutzgebieten ist die Versickerung von Niederschlagswasser nur über eine geeignete Oberbodenschicht (Mulde) Möglich. Weitere Informationen zum Umgang mit Niederschlagswasser finden Sie hier.
     
  • zudem gibt es Beschränkungen für den Einsatz wassergefährdender Stoffe (z.B. von Heizöl). Die Details sind in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung geregelt. Generelle Hinweise finden Sie hier.

 

 


>>> zurück

Kontakt
Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz
Karmelitenstraße 20
97070 Würzburg
Tel: 0931 - 37 27 57
Fax: 0931 - 37 36 86
Kontakt aufnehmen
Öffnungszeiten
Mo, Mi: 08:30 - 13:00 Uhr
Di, Do:08:30 - 12:00 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
Fr:08:30 - 12:00 Uhr
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK