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Das Fahrrad als Verkehrsmittel

Das Fahrrad ist ein gesundheitsförderndes und sozialverträgliches Verkehrsmittel, das sich vom Freizeit- und Sportgerät hin zu einem Verkehrsmittel für den Alltag entwickelt hat.

Es ist im innenstädtischen Bereich und zu den Vororten das vorteilhafteste Verkehrsmittel. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder das Fahrrad benutzen muss. Ob nun jemand Fahrrad fährt und warum, das sind persönliche Entscheidungen. Seriöse Schätzungen gehen von einem Potential von ca. 25 % Radverkehrsanteil aus. Schon hier muss man etwas nachfragen, handelt es sich um Gesamtverkehr oder dem Verkehrsaufkommen der Bewohner, denn dabei herrscht ein sehr großer Unterschied. Bei über 10 % Anteil kann es sich nur um das Binnenaufkommen der Bewohner handeln. Zahlenspiele sollten daher nicht vordringliche Ziele einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung sein. Neue Herausforderungen zeichnen sich bereits ab.

Ein Beispiel sind die Elektrofahrräder.

Die Nutzung des Straßenraums ist vielfältig und dazu gehört in aller Klarheit die Erreichbarkeit des gesamten Stadtgebiets mit dem Fahrrad ebenso wie mit dem Pkw. Beide müssen sich den zur Verfügung stehenden Raum sinnvoll teilen. Hört sich leicht an, ist es aber ganz und gar nicht. Immer häufiger sieht man aber Fahrzeuge mit Fahrradtransport und Klappfahrräder. Dies zeigt die zunehmende Verkehrsmittelwahl unter dem Aspekt des persönlichen Vorteils und gerade dies schafft gleichzeitig Freiräume für die zukunftsfähige Stadtentwicklung.

Eine  Stadt ist fahrradfreundlich, wenn auf Straßen und Plätzen, nicht nur Autos abgestellt sind. Eine solche Stadt ist für die Bewohner, die Touristen und die Geschäftsleute attraktiv. Man kann schnell anhalten und verweilen. Radfahrten finden im näheren Umfeld statt und auf Bekannte zu treffen ist nicht unwahrscheinlich. Sollte jedoch mal wieder ein Wetter zum „Davonlaufen“ sein, dann steigen Sie doch um auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder das eigene Auto. Es ist unsere Aufgabe, diese Verkehrsmittelwahl zu ermöglichen.


Es gibt jedoch gute Gründe für mehr Radverkehr in Würzburg:

  • Radverkehr macht mobil, denn Personen fast jeden Alters können mit dem Fahrrad kurze und mittlere Wege zeit- und kostengünstig zurücklegen, ohne auf andere Verkehrsmittel angewiesen zu sein.
  • Radverkehr ist Nahverkehr und das CO² frei!
  • Radverkehr ist außerhalb der Hauptverkehrszeiten sowie in Außenbezirken, in einer Universitätsstadt nicht wirklich zu ersetzen.
  • Radverkehr ist leise und stinkt nicht, war ein Slogan der 1970er Jahre und beansprucht wenig Platz möchten wir hinzufügen.
  • Radverkehr fördert das städtische Leben. Man sieht sich und wird gesehen und Einkaufen in der Innenstadt macht richtig Vergnügen, wenn es nicht unbedingt ein Kühlschrank ist, aber dafür nimmt man das Auto, meinen wir.
  • Viel Radverkehr fördert nachweislich die Verkehrssicherheit.
  • Investitionen für den Radverkehr sind im Vergleich sehr kostengünstig.
  • Jeder Radfahrer benutzt gerade kein Auto.
Fahrradlogo_Stadt Würzburg_Weiß, 716 KB

Kontakt: radverkehr@stadt.wuerzburg.de

 


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