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Die Festung Marienberg mit Rundgang Festung Marienberg

Die Festung Marienberg liegt nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt auf der linken Mainuferseite. Sie ist von Weinreben umsäumt und blickt hinab auf die alte Universitätsstadt mit ihren Kuppeln, Türmen und Brücken. Ursprüngliche Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.). 

Foto: Frühling in Würzburg
Foto: Frühling in Würzburg (c) Rainer Maiores


Öffentliche Führungen:
Rundgang Festung Marienberg - jeden Sonntag um 11:00 Uhr

Die facettenreiche Geschichte der Festung Marienberg, deren Ursprünge bis ins frühe 8. Jahrhundert zurückreichen, steht im Mittelpunkt dieses geführten Rundgangs.

Die Festung Marienberg legt Zeugnis der mehr als 1000-jährigen Geschichte Würzburgs ab. Der großzügige Komplex wurde an der Stelle errichtet, an der sich schon um 1000 v. Chr. eine keltische Fliehburg befand. Im Rahmen der 90-minütigen Führung werden die Außenanlagen besichtigt. Der Weg führt u.a. zur 706 geweihten Marienkirche, zum Brunnenhaus aus der Renaissance und schließlich zum Fürstengarten im Westteil der Festung. Von dort bietet sich ein grandioser Panoramablick auf die Stadt, die Wallfahrtskirche Käppele und den Würzburger Stein. 

Tickets gibt es hier externer Linkund weitere Führungen in Würzburg unter www.wuerzburg.de/onlineticketexterner Link

Burgführungen der Bayerischen Schlösserverwaltung:
Täglich außer Montag bietet die Bayerische Schlösserverwaltung mehrere
ca. 30-minütige Burgführungen an. Eine telefonische Reservierung unter 0931/35517-50 wird empfohlen.
Weitere Informationen, Preise und Termine finden Sie hierexterner Link.  


Die Festung Marienberg gehört durch ihre reiche geschichtliche Vergangenheit und durch ihre stolze Erscheinung zu den eindrucksvollsten Baudenkmälern aus alter Zeit. Durch drei Jahrtausende lässt sich die Geschichte der Bergfeste verfolgen. Schon um 1000 v. Chr. gab es an der Stelle der heutigen Festung eine keltische Fliehburg. Den Kern der späteren Burganlage bildet die 706 geweihte Marienkirche, frühester Sakralbau östlich des Rheins. 1201 wurde die Burg gegründet (der Bergfried stammt aus dieser Zeit) und von 1253 bis 1719 war sie Residenz der Würzburger Fürstbischöfe.

Die Hauptburg, vom mittelalterlichen Bering umgeben, wurde um 1600 zum Renaissanceschloss umgebaut. Aus dieser Zeit stammt die Echterbastei und das Brunnenhaus, das als eines der schönsten Beispiele der Renaissance-Architektur in Franken bezeichnet werden darf. Nach der Eroberung durch die Schweden im Jahre 1631 wurde die Burg zur Barockfestung ausgebaut und der Fürstengarten angelegt, der im Sommer kunstvoll bepflanzt wird und einen herrlichen Ausblick auf die Stadt bietet.

Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum, jetzt Museum für Franken, dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider. Außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung.

Im Ostflügel befindet sich das Museum für Franken im Fürstenbau mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.

Zur Festung Marienberg führt ein reizvoller Wanderweg von St. Burkard aus. Zudem ist die Festung Marienberg zu Fuss über die Tellsteige sowie über das Gelände der Landesgartenschau von 1990 zu erreichen. 

Die Generalsanierung und Neukonzeption der Festung Marienberg wird bis voraussichtlich 2026 andauern. Die Burggaststätten sind geschlossen, der Kiosk bleibt geöffnet und bietet Erfrischungen an.  


Die Festung Marienberg ist erreichbar mit dem Bus Kulturlinie 9 der WVV (verkehrt bis 8. November 2020). Infos und Fahrplan unter www.wvv.de/kulturlinieexterner Link oder www.wvv.de/fahrplan

Haltestellen: Schönborntor - Höchberger Tor - Oberer Burgweg - Wörthstraße - Versorgungsamt - Kulturspeicher - Ulmer Hof - Juliuspromenade - Residenzplatz.externer Link


Lage im Stadtplan:


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