Bild: Zwei Menschen öffnen großen Behälter

Kommunales Förderforum

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eMobility

Praxistest Peugeot iOn

2 Tage Erlebnis Elektromobiltät: 

Nachdem ich bereits vor 21 Jahren fast 6 Monate mit einem VW-Stromer unterwegs sein durfte, der sich (zumindest für die kurze Zeit) als altagstauglich erwies, bin ich nun sehr gespannt darauf, wie ich mit dem iOn von Peugeot Henneberger aus Theilheim zurecht komme.

Am Mittwoch gegen 17 Uhr konnte ich den rein elektrisch fahrenden iOn vom Autohaus Henneberger übernehmen (http://www.autohaushenneberger.de/). Nach einer kurzen Einweisung ging es los. Das Laden in meiner Garage war problemlos möglich. Bei einer Nachtfahrt konnte ich die Qualität der Scheinwerfer positiv bewerten. 

Mittwoch früh ging es mit dem iOn zur Arbeit. Nach kurzer Zeit kehrte ich wieder um, da mir eingefallen war, dass ich das Ladekabel in der Garage vergessen hatte. Ich konnte - dank eines von der SVG zur Verfügung gestellten Parktickets (nochmals vielen Dank!) -  kostenlos in der Marktgarage laden. Zuvor musste ich aber die Ladestation finden. Es gibt keinerlei Hinweisschilder.  Auch der Übersichtsplan der Tiefgarage half nicht weiter, da hier der Ladeplatz nicht eingezeichnet war. Zum Glück gibt es ein Infotelefon in der Tiefgarage, welches ich zwei mal bemühen musste. Die Ladesäule sei in der Nähe der Kassen - was bei der Vielzahl der Kassen nur bedingt half. Nach weiteren Suchen sah ich die rote Ladesäule mit 4 Stromanschlüssen, aber nur einen Parkplatz. Ein Schild an der Einfahrt mit dem Hinweis: "eFahrzeuge laden ist auf Platz 247 möglich" wäre bei einem Parkhaus, in dem die Stellflächen übersichtlich durchnummeriert sind, wohl zu einfach.

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Es ist nun 14 Uhr und fast 20 Kolleginnen und Kollegen schauten sich interessiert den iOn an und machten eine Probefahrt. Auch Alt-OB Dr. Zeitler war ganz begeistert.

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Klaus Walther, Chef des CTW, passte gerade so in den iOn!

Trotzdem waren alle "Testfahrer" der Meinung, dass der iOn ein "richtiges" Auto ist. Die Beschleunigung und das Handling in der Stadt sind super. Nachdem ich darum bat, durch das Loslassen des Gaspedals zu bremsen, konnten wir eine erhebliche Reichweitensteigerung durch die Rekuperation (Rückgewinnung von bereits verbrauchter Energie beim Bremsen und im Schubbebetrieb) erreichen.

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Nun komme ich aber meinen Anregungen!

Da die Nebenaggregate, wie Heizung, Kühlung oder Licht z.Z.erhebliche Energiemengen verbrauchen, sollten weitere Anstrengungen unternommen werden, Einsparungen zu erreichen. So könnten konsequent LED-Leuchten verbaut werden. Die Heizung und Kühlung sollte während der Ladezeit arbeiten können; evtl. könnten Wärme- bzw. Kältespeicher zum Einsatz kommen. Zumindest sollten Anzeigen darauf hinweisen welche Verbraucher gerade Strom "fressen".

Die Sitzheizung scheint recht wenig Strom zu benötigen, zumindest wird keine Reichweitenverkürzung angezeigt. Sie ist angenehm - leider ist der Schalter etwas unglücklich angebracht und es fehlt eine Anzeige im Display!

Das Ladekabel ist nicht Diebstahl gesichert. Besonders an öffentlichen Ladestationen kann es leicht neue Besitzer finden. Hier könnte vielleicht eine Verriegelung, die mit Hilfe deer Zentralverriegelung arbeitet, Abhilfe schaffen. Lieber wäre mir aber noch ein flexibel herausziehbares Ladekabel - wie es unser Staubsauger hat.

Während der recht kurzen Standzeiten von 1-2 Stunden habe ich den iOn nachgeladen und so schon den ganzen Tag volle Batterien.

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Der KFZ-Meister Ferry und der Ex-Lizenz-Rennfahrer Dieter waren begeistert, besonders vom Drehmoment, die die (nicht Batterie-schonende) Beschleunigung ermöglichte. Und wieder wurde die Batterie im hügeligen Theilheim auch während der Fahrt aufgeladen!

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Ein paar Ablagen mehr wären schon schön. Wohin mit dem Parkticket? Man muss sich nur zu helfen wissen! An der kleinen vorderen Seitenscheibe gibt es ein (nicht dafür vorgesehene) Ablage. Und weiter geht es zu den Elektroauto-Profis des Fraunhofer-Institutes Würzburg. Hier wird auch in der Batterieentwicklung gearbeitet und oft stehen auch eFahrzeuge für Tests zur Verfügung.

 

 

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Bislang haben nun etwa 40 Testfahreinnen und -fahrer den iOn in und um Würzburg bewegt.

Und ohne Übertreibung - alle waren begeistert. Besonders die Beschleunigung zauberte immer wieder ein erstauntes Lächeln in die Gesichter.

Nach dem Fraunhofer- Institut fuhr ich noch zur Versammlung des Abwasserzweckverbandes. Nach der Sitzung wollten viele Verbandsräte den iOn anschauen. Eigentlich sollte der iOn nun zurück zum Autohaus Henneberger - aber als ich sage: "Ich möchte ihn nicht hergeben!" darf ich ihn noch einen halben Tag behalten. Heute Abend geht es noch zur Unterbezirkskonferenz der SPD.

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