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Aktuelles - Förderung für Projekte zur Steigerung der Resourceneffizienz

Das BWMK fördert jetzt auch Projekte zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz fördert das Bundeswirtschaftsministerium schon lange. Jetzt werden endlich auch Ressourceneffizienzprojekte gefördert. Damit sind Projekte gemeint, mit denen Unternehmen ihren Verbrauch an Rohstoffen, Werkstoffen, Vorprodukten usw. verringern.

Im November 2021 hat das Bundeswirtschaftsministerium (damals BMWI, heute BMWK), die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft überarbeitet. Das Programm umfasst die sogenannten BAFA Module 1 bis 4externer Link sowie den Förderwettbewerb Energieeffizienzexterner Link

Die vielleicht wichtigste Änderung ist, dass es die Förderung jetzt nicht mehr nur für Energieeffizienzprojekte gibt, sondern auch für Projekte, mit denen Unternehmen ihre Ressourceneffizienz verbessern.

Damit sind vereinfacht alle investiven Maßnahmen gemeint, mit denen Unternehmen ihren Verbrauch an Ressourcen verringern. Unter Ressourcen fallen in der neuen Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

  • Rohstoffe,
  • Werkstoffe,
  • Vorprodukte sowie
  • Hilfs- und Betriebsstoffe,

die in einem Produktionsprozess verbraucht bzw. zu einem Produkt transformiert werden und daher laufend neu beschafft und eingesetzt werden müssen.

Förderung für Optimierung oder Neuanschaffung von Maschinen und Anlagen
Die Förderung gibt es sowohl für die Optimierung vorhandener Maschinen und Anlagen als auch für komplett neue Maschinen und Anlagen. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass sich eine Verbesserung der Ressourceneffizienz darstellen lässt, die sich positiv in der CO2-Bilanz des jeweiligen Prozesses niederschlägt.

Wirtschaftsministerium schließt Förderlücke
Mit der überarbeiteten Bundesförderung hat das Wirtschaftsministerium eine Lücke in der Fördermittellandschaft geschlossen, denn ein breit angelegtes Förderprogramm für Ressourceneffizienzprojekte von Unternehmen jeder Größenklasse hat es bisher nicht gegeben.

Zwar adressiert auch das Umweltinnovationsprogrammexterner Link das Thema Ressourceneffizienz, aber über das UIP werden nur neuartige Technologien gefördert. Bei der Bundesförderung reicht es hingegen, dass in den Stand der Technik bzw. in marktübliche Lösungen investiert wird. Für das Einsparen von Ressourcen müssen keine Innovationen installiert werden.

Hohe Förderung für Unternehmen, die Ressourcen einsparen
Für Ressourceneffizienzprojekte können Unternehmen einen Zuschuss in Höhe von max. 30% auf die zuwendungsfähigen Kosten bekommen, wobei der Zuschuss allerdings auf 500 EUR je jährlich eingesparter Tonne CO2 gedeckelt ist. Für kleine und mittlere Unternehmen KMU hat der Zuschuss sogar eine maximale Höhe von 40% auf die zuwendungsfähigen Kosten und der Deckel liegt bei 900 EUR je jährlich eingesparter Tonne CO2.

Unter Umständen können Unternehmen mit ihrem Projekt auch am Wettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz teilnehmen. Der Unterschied zum Modul 4 ist hier die Wettbewerbskomponente: Alle bis zu einem Stichtag eingereichten Förderanträge stehen untereinander in Konkurrenz. Gefördert werden die Projekte mit der höchsten Fördereffizienz. Je mehr CO2 je beantragtem EUR Förderung eingespart werden kann, desto größer sind die Chancen, sich im Wettbewerb durchzusetzen.

Dem Risiko, sich im Wettbewerb nicht durchzusetzen, steht ein Fördersatz gegenüber, der mit 60% auf die zuwendungsfähigen Kosten noch einmal höher ist als beim Modul 4. Das Risiko einzugehen, kann sich also lohnen, zumal Projekte, die im Wettbewerb durchgefallen sind, noch einmal im Modul 4 eingereicht werden können.

Wenn Sie Fragen zur neuen Ressourcenförderung haben, können Sie gerne das Servicecenter Förderberatung ansprechen. Unter diesem Link können sich Unternehmen und Startups zur Online-Beratungexterner Link anmelden. Natürlich können Sie auch Fragen zu anderen Förderprogrammen stellen.
 

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