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Heiratspapiere - Erforderliche Dokumente für deutsche Staatsangehörige

Welche Unterlagen benötigen Sie zur Anmeldung der Eheschließung?



 

Wie melden Sie die Eheschließung an?

Mit den erforderlichen Unterlagen und dem Anmeldeformular können Sie Ihre Eheschließung schriftlich anmelden, wenn einer der Ehegatten mit Haupt- oder Nebenwohnung in Würzburg gemeldet ist. Sofern Sie mehrere Wohnsitze haben, können Sie wählen, bei welchem Standesamt Sie ihre Eheschließung anmelden.
Die Eheschließung kann frühestens sechs Monate vor dem gewünschten Heiratstermin beim Standesamt angemeldet werden.


In der Regel benötigen alle deutschen Eheschließenden folgende Unterlagen:

  • ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldebogen, dieser enthält eine gegenseitige Vollmacht
     
  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis
     
  • Meldebescheinigung, ausgestellt zum Zweck der Eheschließung, mit Angabe des Familienstandes und der Staatsangehörigkeit und auf Wunsch mit Eintrag der Religionszugehörigkeit, vom Meldeamt des Hauptwohnsitzes.

    Sofern Sie in Würzburg mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, ist eine Meldebescheinigung im Bürgerbüro erhältlich (auch online über https://www.buergerserviceportal.de/bayern/wuerzburgexterner Link)

     
  • Neuer beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister mit Hinweisteil (nicht älter als 6 Monate, bei Geburt in Deutschland) erhältlich beim Standesamt des Geburtsortes.

    Falls Sie in Würzburg geboren sind, erhalten Sie den aktuellen beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtenregister am einfachsten über das Bürgerserviceportal der Stadt Würzburg (https://www.buergerserviceportal.de/bayern/wuerzburgexterner LinkWenn Sie die Eheschließung beim Standesamt Würzburg anmelden werden, geben Sie bitte beim Bestellvorgang im Verwendungszweck "Sonstiges" an, dass das Geburtenregister für das Heiratsbüro des Standesamts Würzburg bestimmt ist. Ihr Geburtenregister wird dann direkt von der Urkundenabteilung zum Heiratsbüro weitergeleitet.

Im Fall, dass Sie bereits gemeinsame Kinder haben:

  • Geburtsurkunde für gemeinsamer Kinder.
    In die jeweilige Geburtsurkunde, die Sie beim Geburtsstandesamt erhalten, müssen Sie beide als Eltern eingetragen sein
  • Ist bereits eine Sorgerklärung für das gemeinsame Kind abgegeben und
    eine getrennte Namensführung in der Ehe geplant,
    legen Sie bitte auch eine entsprechende Sorgerechtserklärung zusätzlich mit vor.
     

Sofern beide noch nicht verheiratet waren bzw. noch keine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet hatten, volljährig, geschäftsfähig und Deutsche sind, werden die voranstehend aufgeführten Unterlagen, bzw. die auf dem gesonderten Merkblatt für Spätaussiedler oder Vertriebene aufgelisteten Unterlagen voraussichtlich ausreichend sein.

Sollten Sie bereits verheiratet gewesen waren oder eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft begründet hatten, werden weitere Unterlagen benötigt.
Beachten Sie dann bitte ergänzend den folgenden Punkt.


Wenn Sie bereits verheiratet waren oder eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft begründet hatten, benötigen Sie zusätzlich: 

  • einen aktuellen Auszug aus dem Eheregister mit Hinweisteil und Auflösungsvermerk (erhältlich beim Eheschließungsstandesamt)
    oder Lebenspartnerschaftsregister (erhältlich beim Standesamt der Begründung der Lebenspartnerschaft)

    Falls Sie Ihre letzte Ehe oder Lebenspartnerschaft in Würzburg geschlossen haben, erhalten Sie den aktuellen beglaubigten Ausdruck aus dem Eheregister am einfachsten über das Bürgerserviceportal der Stadt Würzburg (https://www.buergerserviceportal.de/bayern/wuerzburgexterner LinkWenn Sie die neue Eheschließung beim Standesamt Würzburg anmelden werden, geben Sie bitte beim Bestellvorgang im Verwendungszweck "Sonstiges" an, dass das Eheregister für das Heiratsbüro des Standesamts Würzburg bestimmt ist. Ihr Eheregister wird dann direkt von der Eheregisterabteilung zum Heiratsbüro weitergeleitet.
     
  • Zusätzlich zur unmittelbar vorangegangenen Ehe/Lebenspartnerschaft geben Sie bitte alle früheren Ehen/Lebenspartnerschaften und die Art ihrer Auflösung an (keine Nachweispflicht).
    Wir empfehlen Ihnen daher bereits vorhandene Dokumente mitzubringen, aus denen sich die Daten sicher erkennen lassen,
    also z.B. Familienstammbücher, Heiratsurkunden und Familienbuchabschriften älteren Datums,
    Sterbeurkunden und Scheidungsurteile, Abschriften vom Lebenspartnerschaftsregister, etc..

    Sollte die letzte Eheschließung/Begründung einer Lebenspartnerschaft nicht in Deutschland erfolgt sein, legen Sie bitte für alle Vorehen und deren jeweilige Auflösung einen Nachweis vor!


Informationen für ledige Spätaussiedler oder Vertriebene finden Sie auf einem  gesondertem Merkblatt.

Spätaussiedler und Vertriebene sind deutsche Staatsangehörige oder deutsche Volkszugehörige,
die vor dem 08.05.1945 ihren Wohnsitz in den ehemaligen deutschen Ostgebieten oder in anderen ost- oder südosteuropäischen Gebieten hatten,
sowie deren Abkömmlinge, und diese Gebiete aufgrund zwischenstaatlicher Vereinbarungen verlassen haben,
um dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland zu leben.
Sie sind Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Bis 1992 werden betroffene Personen als Vertriebene und
seit 1993 durch Änderung des Bundesvertriebengesetzes als Spätaussiedler bezeichnet.


In allen anderen Fällen, wenn Sie oder Ihr(e) Partner(in)

  • eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen,
  • in Deutschland als Kind ausländischer Eltern geboren und später eingebürgert wurden,
  • nicht im Bundesgebiet geboren sind (gilt nicht für Spätaussiedler oder Vertriebene),
  • ihre letzte Ehe im Ausland geschlossen haben,
  • ihre letzte Ehe im Ausland aufgelöst wurde,
  • gemeinsame Kinder im Ausland geboren sind,
  • bereits eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet hatten,

nehmen Sie bitte telefonisch oder per Email Kontakt mit dem Heiratsbüro auf und senden am besten direkt den Auskunftsbogen mit.

Sie erhalten nach Terminvereinbarungen einen persönlichen Termin zur Beratung, welche Unterlagen erforderlich sind.

Bitte beachten Sie, dass eine individuelle Auskunftserteilung nach dem Bayerischen Kostengesetz und dem zugehörigen Kostenverzeichnis gebührenpflichtig ist. Die erhobene Beratungsgebühr werden mit den anfallenden amtlichen Gebühren für die Anmeldung einer Eheschließung verrechnet.

Wir bitten um Verständnis, dass bei der Vielzahl der Fallgestaltungen keine verbindliche Telefonberatung zu den Unterlagen erfolgen kann.


Wie und wann kann ein Trautermin vereinbart werden?

Die Vergabe von Eheschließungsterminen erfolgt aus rechtlichen und organisatorischen Gründen erst im Rahmen der Anmeldung der Eheschließung bei der bereits alle erforderlichen Unterlagen vorzulegen sind und eine abschließende Prüfung der Ehefähigkeit erfolgen konnte.
Eine Vorreservierung eines Trautermins externer Linkist nach vorheriger Absprache mit dem Heiratsbüro für Trauungen innerhalb der nächsten
12 Monate möglich. Den genauen Zeitraum für reservierbare Trautermine ersehen Sie im Online-Traukalender.

Hier erhalten Sie Informationen zur Namensführung in der Ehe.


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