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Großbrand in der Würzburger Innenstadt - In der Nacht zum 15.09.2011 brannte der Dachstuhl einer ganzen Häuserzeile nieder

Flammen loderten aus dem Dachstuhl. In der Nacht zum Donnerstag, den 15.9.2011, wurde die Berufsfeuerwehr um 01:26 Uhr zu einer Rauchentwicklung in die Peterpfarrgasse alarmiert.

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr sah bereits bei der Anfahrt ein offenes Feuer aus dem Dach eines mehrgeschossigen Gebäudes lodern. Die 13 Bewohner hatten das Haus bereits verlassen. Eine Frau kam mit einer leichten Rauchgasvergiftung in eine Klinik.

Der erste eingesetzte Trupp erkannte, dass die Treppe zum Dachgeschoss bereits durch den Brand eingestürzt war. Aus den übrigen Dachflächen drang Rauch. In einer rasanten Geschwindigkeit breitete sich das Feuer auf die Dachgeschosse der benachbarten Gebäude aus, wobei sogar zwei sogenannte Brandwände, die ein Ausbreiten des Feuers verhindern sollen, übersprungen wurden.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften wurde nachalarmiert. Schnell war klar, dass sich das Feuer zu einem Großbrand entwickeln würde. Umgehend wurden alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg, die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren aus Unterdürrbach, Höchberg und Veitshöchheim dazualarmiert. Die Staatliche Feuerwehrschule besetzte mit weiteren Freiwilligen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet die Feuerwache für weitere Einsätze. Noch in der Nacht informierte sich Oberbürgermeister Rosenthal vor Ort über den Großbrand.

Langwierige Löscharbeiten
Am Morgen gegen 8:00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die Dachgeschosse von vier Gebäuden waren auf einer Länge von 100 Metern völlig zerstört. Insgesamt waren 95 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen und vier Drehleitern im Einsatz. Der Rettungsdienst stand mit zehn Rettungswagen bereit und organisierte die Verpflegung der eingesetzten Kräfte.

Die Nachlöscharbeiten wurden den ganzen Tag über fortgesetzt. Teilweise kam es zu Deckeneinstürzen. Höhenretter der Feuerwehr beseitigten mit Hilfe eines Kranfahrzeuges die überhängenden Balken und Dachziegel. Bei diesen Arbeiten kamen neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Lengfeld, Versbach, Unterdürrbach, Oberdürrbach und erneut die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg zum Einsatz.

Im Laufe des Einsatzes wurden vier Feuerwehrleute leicht verletzt. Der Schaden wird derzeit auf 1,5 Mio € geschätzt.

Bildnachweis: Dieter Mages (Reg. v. Ufr.), Thomas Janu (Reg. v. Ufr.), Berufsfeuerwehr Würzburg, Berthold Diem (Team Diem), Obermeier (Main-Post), Selbst.

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