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Stolpersteine: Erinnerung an einen jüdischen Kameraden der Würzburger Feuerwehr

Sichel            Logo Stolpersteineexterner Link
Jakob Sichel bei seiner Verhaftung,
November 1938 (Quelle: Staatsarchiv Würzburg)

Geboren 19. Februar 1875
Eintritt in die Feuerwehr 1918
Ausschluss aus der Feuerwehr 1934
"Schutzhaft" im KZ Buchenwald November 1938
Deportation ins Ghetto Theresienstadt 23. September 1942
Ermordet 23. Januar 1943


Stolperstein ehrt jüdischen Feuerwehrmann
Am 9. November 2012 hat der Künstler und Initiator dieser besonderen Form der Erinnerung, Gunter Demnig, anlässlich der 14. Stolperstein-Verlegung wieder einige Gedenksteine in Würzburg verlegt. Einer davon erinnert vor dem Anwesen Hofmeierstr. 9 nun an den jüdischen Feuerwehrkameraden Jakob Sichel und an dessen Ehefrau Ella.

Jakob Sichel gehörte in den Jahren 1919 - 1934 der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg an. Er war dort Sanitäter im 2. Technischen Zug der 5. Feuerwehr-Kompanie.

Deshalb haben auch die Würzburger Feuerwehrkameraden auch die Patenschaft über die beiden Stolpersteine übernommen.'

"Jakob Sichel ist heute in die Reihen seiner ehemaligen Feuerwehr zurückgekehrt." (Stadtbrandinspektor Klaus-Dieter Schulz)

Bereits am Vortag hielt Herr Rolf Schamberger, Leiter des Deutschen Feuerwehr-Museums in der Würzburger Staatliche Feuerwehrschule einen feuerwehrgeschichtlichen Fachvortrag zum Thema „Feuerwehren im Nationalsozialismus“.

An dieser Gedenkveranstaltung nahmen unter anderem Oberbürgermeister Georg Rosenthal, der Leiter der Berufsfeuerwehr Würzburg Branddirektor Harald Rehmann, der Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg Dr. Roland Demke und Dr. Josef Schuster, Mitglied des Zentralrates der Juden in Deutschland, teil.

Bildnachweis: Michael Thissen


Stolpersteine, was ist das?
Diese mit den Namen in der NS-Zeit ermordeten jüdischen Mitbürger versehenen, jeweils 10 x 10 cm großen Messing-Steine sollen an die Opfer der Judendeportationen erinnern. Die sog. „Stolpersteine“ werden bündig in den Gehwegen vor den ehemaligen Wohn-, bzw. Arbeitsstätten der Ermordeten eingelassen. Diese Aktion wurde vor Jahren durch eine private Initiative ins Leben gerufen.


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