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Höfe und Bürgerhäuser - Charakteristisch für die Altstadt Würzburgs

Charakteristisch für die Altstadt Würzburgs sind die Bürgerhöfe; hiervon sind u. a. der hintere Gressenhof oder Stachel, 1413 erstmals genannt, und der benachbarte vordere Gressenhof, ein schöner Renaissancebau, erhalten.

Das reich dotierte Würzburger Hochstift hatte vom Spätmittelalter bis zur Säkularisation Pfründen für 24 Domherren und 30 so genannte Domizellare. Seit der in Würzburg früh erfolgten Aufhebung des gemeinschaftlichen Lebens des Domkapitels fanden die Herren mit ihrer meist zahlreichen Dienerschaft standesgemäße Unterkunft in einem der großen Domherrnhöfe, die sich im weitläufig angelegten "geistlichen Viertel" Würzburgs östlich des Doms konzentrierten.
 
Zu diesen Höfen gehörten z.B. die Kurie "Rannenberg" (Hofstraße 3), ursprünglich "curia Bernonis", oder die Kurie "Conti" in der Herrngasse – heute Amtssitz des Würzburger Bischofs – mit ihrem prächtigen Renaissanceerker. Am 16. März 1945 wurde der Hof Rannenberg zerstört. Die Ruine wurde 1961 von der Stadt Würzburg erworben, die ab 1965 den Neubau der Städtischen Galerie dort errichtete.

 

 

 


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