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Bürgermeister überreichte Ehrenzeichen: „Selbstlos, hilfsbereit, verantwortungsvoll“

Ein Würzburger Trio, das sich an verschiedenen Wirkungsstätten durch ehrenamtlichen Einsatz über viele Jahre ausgezeichnet hat, erhielt nun von Bürgermeister Dr. Adolf Bauer das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten beziehungsweise die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.

Im Wenzelsaal bedankte sich Dr. Bauer für den vorbildlichen Einsatz: „Sie sind es, die unser Gemeinwesen zusammenhalten und ihm ein menschliches Gesicht geben.“ Bruno Erhard ist seit 1984 ehrenamtlich in verschiedenen Gremien und Institutionen tätig und setzt sich in außergewöhnlicher Weise im Bereich der Aus- und Weiterbildung für die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt ein. In Prüfungsausschüssen konnte man über Jahre auf Erhard zählen. Von 1993 bis 1996 war Erhard zudem als Schöffe für Erwachsene am Amtsgericht Würzburg bestellt. Er absolvierte im Jahr 1994 das Soziale Seminar der Diözese Würzburg. In den Jahren 2009/2010 folgte die Ausbildung zum Telefonseelsorger, die 150 Stunden dauert. Erhard arbeitete anschließend bis Ende 2014 mit großem Engagement und hoher Kompetenz für die Telefonseelsorge Würzburg. Er leistete regelmäßig Dienst am Seelsorgetelefon und war zudem in hohem Maß für die Telefonseelsorge als Institution engagiert – sei es bei der Spendenakquise bei der Organisation von Festen oder der Erstellung von Festschriften. Für diesen wertvollen Einsatz gab es nun einen Orden aus dem Schloss Bellevue und die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete Urkunde.

Seit 1994 verleiht wiederum der bayerische Ministerpräsident ein Ehrenzeichen für langjähriges ehrenamtliches Engagement. Nun ging diese Ehrung zweimal nach Würzburg. Birgit Hannes ist bereits mit 10 Jahren in die Turngemeinde Würzburg-Heidingsfeld eingetreten und fand ihren Weg über das Kinderturnen zur Kanuabteilung der TGW-H, der sie bis zum heutigen Tage treu geblieben ist. Hannes ist seit 2004 Schriftführerin der Abteilung. Davor half sie bereits in den 70er Jahren als Schriftführerin im Hauptverein aus. Darüber hinaus ist sie als Verantwortliche für die Organisation des wöchentlichen Vereinstages, der von April bis Oktober regelmäßig beliebter Treffpunkt der Vereinsfamilie ist, eine unerlässliche Stütze des Vereinslebens. Sie kümmert sich um den Einkauf, die Zubereitung der Speisen und die Bewirtung der Vereinsmitglieder und Gäste in vorbildlicher Weise. Sie übernimmt dabei auch gerne Aufgaben, die bei anderen eher unbeliebt sind. Dr. Bauer nannte Hannes zusammenfassend „die gute Seele des Vereins“.

Eine solche Funktion erfüllt auch Waldemar Schwenkert für seinen TSV Grombühl. Waldemar Schwenkert ist seit 1964 Mitglied und hat sich nach seiner aktiven Fußballzeit in unzähligen Stunden in den Dienst des Vereins und der Gemeinschaft gestellt. Alle Auszeichnungen des Vereins sowie die Silberne Verdienstnadel des BFV hat er längst erhalten.

Ob es in vergangenen Jahrzehnten um Arbeitsdienste am Sportplatz ging, um Rasenpflege als Platzwart oder um ständig anfallende Reparaturen und Besorgungen – Schwenkert war immer mittendrin und hat angepackt. Als Mitorganisator und jahrzehntelanger Helfer des Grombühler Weinfestes hat er sich ebenso verdient gemacht wie als Vergnügungswart bei der Organisation und Durchführung verschiedenster Feste, Ausflüge oder des Erfolgsformats Osterwanderung. Auch als Seniorenbetreuer kümmerte er sich viele Jahre um die Älteren im Verein und führte unterschiedlichste Veranstaltungen durch. Seit 2013 ist Schwenkert Mitglied im Ältestenrat des TSV Grombühl. In dieser Eigenschaft kümmert er sich um die Altersjubilare im Verein und überbringt etwa 60-70-mal im Jahr persönlich die Glückwünsche des Vereins. Nun war er im Rathaus einmal der Adressat von Glückwünschen.

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Kleine Anerkennung für großen Dienst an der Allgemeinheit: Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, Bruno Erhard, Heidemarie Erhard, Birgit Hannes, Waldemar Schwenkert, Maria Schwenkert und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer im Wenzelsaal des Würzburger Rathaus. Bild: Georg Wagenbrenner


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