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Ausstellung „Notgefängnis Friesstraße“ kommt ins Rathaus

Von 1942 bis 1945 unterhielt die Gestapo in der heutigen Friesstraße ein „Notgefängnis“, in dem Zwangsarbeiter verschiedener Herkunftsländer und Kriegsgefangene unter unmenschlichen Bedingungen untergebracht waren. 

Zeitweise fungierte dieses Lager auch als Außenlager des KZ Flossenbürg. Heute stehen an dem ehemaligen Lagerort die Franz-Oberthür-Schule, das Matthias-Grünewald-Gymnasium, die Goethe-Kepler-Grundschule und die Goethe-Mittelschule.

Unter der Leitung des Fachbereichs Kultur der Stadt Würzburg wird gemeinsam mit den Schulen und externen Fachleuten ein Denkmal entwickelt, geplant und realisiert. Die Ausstellung zeigt die Entwürfe, Modelle denkbarer Denkmäler und präsentiert die historischen Ergebnisse, bestehend aus Modellen, Skizzen, Erläuterungen und Tafeln. Die Mitglieder der AG „Notgefängnis Friesstraße“ der 9. Klasse Goethe-Mittelschule verfassten im Rahmen des Projektes auch das fiktive Tagebuch der Polin Zofia Malczyk, auf Basis der Gestapo-Akten, um die Situation um 1943/1945 der heutigen Generation näher zu bringen. Das Notgefängnis ist auch in den Audioguide zur Würzburger Erinnerungskultur integriert.

Die Ausstellung ist im Monat August im Oberen Foyer des Würzburger Rathauses zu sehen von Mittwoch, 1. August bis Montag, 27. August 2018 zu den Öffnungszeiten des Rathauses Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag 8 bis 13:30 Uhr.


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