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Ausstellung über Julius Neumann

Nach umfangreichen Recherchen konzipierte der ehemalige Lehrer Martin Hahn gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Mittelschule Schöllkrippen eine Ausstellung und eine Dokumentation über Julius Neumann. Die Ausstellung zeigt das Schicksal eines verfolgten Juden und seiner Familie während der Zeit des Nationalsozialismus.

Julius Neumann wurde 1891 in Schöllkrippen geboren, wuchs dort auf, absolvierte eine dreijährige kaufmännische Ausbildung in Aschaffenburg, heiratete 1927 nach Würzburg und führte dort das Textilunternehmen seines Schwiegervaters. Im Verlauf der Pogromnacht im November 1938 wurde er in Würzburg verhaftet und im KZ Buchenwald interniert. Unter Auflagen wurde er nach mehreren Wochen entlassen. Der Versuch, 1939 nach Kuba zu emigrieren, misslang. 1941 wurden er und seine Familie nach Riga deportiert. Nach umfangreichen Recherchen konzipierte der ehemalige Lehrer Martin Hahn gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Mittelschule Schöllkrippen eine Ausstellung und eine Dokumentation über Julius Neumann. Die Ausstellung zeigt das Schicksal eines verfolgten Juden und seiner Familie während der Zeit des Nationalsozialismus. Gezeigt wurde sie bereits an zahlreichen Stellen im Raum Aschaffenburg, Würzburg, Bad Neustadt und an der Westford Academy in Westford/Massachusetts, außerdem bei Veranstaltungen von Vereinen, Volkshochschulen und Museen.

Im Würzburger Rathaus ist sie zu sehen von Dienstag, 20. November bis Freitag, 14. Dezember zu den Zeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag 8 bis 13:30 Uhr. Die Ausstellung wird eröffnet am Dienstag, 20. November um 14 Uhr im Oberen Foyer des Rathauses. Nach den Grußworten wird eine 30-minütige Dokumentation gezeigt.

(15.11.2018)

 


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