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Sicherheit am Oskar-Laredo-Platz: Runder Tisch beschließt weitere Kontrollen

Nach Erkenntnissen von Polizei und Jugendamt hat sich der Oskar-Laredo-Platz zu einem Anziehungsplatz für feiernde Jugendliche entwickelt, in den letzten Wochen kam es dort jedoch auch zu schweren Delikten wie Raube oder Körperverletzungen.

Zur Einhaltung des Jugendschutzes wie auch aufgrund der dort begangenen Straftaten werden Polizei und städtische Ordnungskräfte und Mitarbeiter der aufsuchenden Jugendarbeit die „Partymeile“ in den Abendstunden weiterhin im Blick haben. Parallel zu den Kontrollen wird die Jugendarbeit mit Streetworkern intensiviert. Geprüft werden bauliche und ordnungsrechtliche Maßnahmen wie Zugangs- und Zufahrtsbeschränkungen und ein Alkoholverbot zu bestimmten Zeiten. Dies sind die ersten Ergebnisse aus dem Runden Tisch „Oskar-Laredo-Platz“.

Die dort feiernden Jugendlichen sind 13 bis 20 Jahre alt und konsumieren teilweise harten Alkohol. Neben den genannten Straftaten kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Lärmbelästigungen, Vermüllungen und Sachbeschädigungen. Massiv waren die Sachbeschädigungen auch am Kraftwerk und werden von der Polizei verfolgt. Es wird nun aber auch die Frage nach einem Objektschutz des Kraftwerks neu in die Strategie aufgenommen.

Zu dem Runden Tisch trafen sich im Sozialreferat der Stadt Würzburg Polizei, Diakonie, evangelische Kinder- und Jugendhilfe, Streetworker, Mitarbeiter des Kraftwerks, des städtischen Fachbereichs Immobilien, des Fachbereichs Allgemeine Bürgerdienste / Kommunaler Ordnungsdienst, des Jugendamtes und des Sozialreferats wie auch Vertreter des Landkreises.

(02.04.2019)


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