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Fanprojekt in Vorbereitung: Betreuung für eine wachsende Szene rund um die Würzburger Kickers

Von Hamburg bis München, von Aachen bis Cottbus: in Städten, wo hochklassiger Fußball gespielt wird, gibt es im Regelfall auch ein professionelles Fanprojekt. In Würzburg will man nun ebenfalls diese Strukturen schaffen. Ein intrafraktioneller Antrag im Hauptausschuss wurde weiterverfolgt, im Stadtrat am 19. März soll bereits inhaltlich beraten werden. Worum geht es? Durch die sportlichen Erfolge der Würzburger Kickers ist deren Fanszene in kurzer Zeit stark gewachsen. Fanclubs und weitere Gruppierungen unterscheiden sich im Organisationsgrad und haben ganz unterschiedliche Ausdrucksformen für ihre Liebe zum Verein, damit gehen natürlich auch Erwartungshaltungen an Verein und das städtische Umfeld einher.

Auch die Stadtverwaltung plädierte für eine Weiterverfolgung dieses Antrags, weil man mit einer zielgruppenorientierten Jugend- und Sozialarbeit auf diese neuen Bedürfnisse in der neuen nordbayerischen Fußballhochburg antworten möchte. Die Mindestausstattung eines solchen Fanprojekts, um Fördermittel zu erhalten, wären zwei sozialpädagogische Stellen sowie die Bereitstellung von Räumlichkeiten. Je nach Ligazugehörigkeit leisten die Zuschüsse DFB oder DFL (50%) sowie das Bundesland (25%). Ein Viertel der Kosten verbleibt bei der Kommune, was bei der Mindestausstattung rund 50.000 € jährlich sein könnten.

„Schon in der 3. Liga und bei einem aktuellen Zuschauerschnitt von rund 5500 Besuchern ist ein solches Angebot sehr sinnvoll. Bei einem Aufstieg würde die Szene sicher weiter rasch wachsen und es gilt auf der einen Seite die Supporter zu unterstützen, aber auch von Veränderungen oder auch Problemlagen rund ums Dallenberg-Stadion zeitig etwas mitzubekommen“, unterstützt Oberbürgermeister Christian Schuchardt die Pläne.

Das Fanprojekt dürfte sich aktuell nach Vereinsschätzungen grob an 600 potentielle Fans in einer Altersgruppe von 14 bis 27 Jahren richten, die wichtigsten Schwerpunktbereiche dabei wären:

-Hilfen zur Stabilisierung der Fan-Cliquen und Clubs und der regionalen Fan-Gemeinde durch Begleitung und Teilnahme an Gruppenprozessen
-Förderung und Stützung von Eigeninitiativen und Selbstverantwortung von Fans
-Angebote von Freizeitangeboten im Sozialraum nicht kommerzieller Art
-Aufsuchende Arbeit und Kooperation mit Schulen, Jugendsozialarbeitern an Schulen, Jugendtreffs zur aktiven Freizeitgestaltung
-ganzheitliche Einzelberatungen und gegebenenfalls Vermittlung an den Allgemeinen Sozialdienst, Kontakt zur Jugendberufsagentur, Hilfe bei Wohnungs- und Arbeitssuche, Unterstützung bei Konflikten mit der Polizei
-Hilfen in akuten Notsituationen.

Zudem würde sich das Fanprojekt um Öffentlichkeits- und Institutionenarbeit kümmern.


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