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Einblicke in die Würzburger Bildungslandschaft - Bildungsbüro stellt erste Berichte vor

Das Bildungsbüro im Bildungs-, Schul- und Sportreferat hat die Aufgabe, ein „Datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement“ für die Stadt Würzburg aufzubauen und umzusetzen. Dabei betrachtet das Team Bildungsverläufe von der frühkindlichen Bildung bis zur Erwachsenenbildung. An den städtischen Bedarf angepasst, wurden zwei Schwerpunkte festgelegt: Kulturelle Bildung und Ganztägige und nachmittägliche Bildung und Betreuung an Schulen. 

Bildungsberichte
Bildungsberichte
Kulturelle Bildung am Beispiel des Projekts „Bunte Wände für Vielfalt“. Foto (c): Nadine Bernard
Kulturelle Bildung für alle

Würzburg verfügt über eine vielfältige Kulturlandschaft, die sowohl von freien Kulturschaffenden als auch städtischen Einrichtungen bespielt wird. Viele dieser Akteurinnen und Akteure haben sich der Vermittlung kultureller Inhalte, Techniken und der kulturellen Bildung verschiedener Zielgruppen verschrieben. Die amtliche Datenlage zur kulturellen Bildung ist dabei aber bundesweit und nicht nur in Würzburg noch ausbaufähig. Daher widmet sich das Bildungsbüro diesem wichtigen Thema, fasst Statistiken städtischer Einrichtungen zusammen und erhebt eigene Daten, um der Frage nach Gelingensbedingungen und „Hausaufgaben“ für die Stadtverwaltung auf die Schliche zu kommen. Das Projekt „Bunte Wände für Vielfalt in Würzburg“ steht exemplarisch für gelungene kulturelle Bildungsarbeit. Dabei erarbeiten Schulen gestalterische Ideen für Statements für Toleranz und Vielfalt. Umgesetzt werden diese mit Graffitikunst auf großen Wänden und so in das Stadtbild hinein transportiert. 

Schule als Lebensraum

Viele Kinder und Jugendliche  verbringen heute deutlich mehr Zeit in der Schule als noch vor zehn Jahren. Diese Nachfrage zeigt sich bereits im frühkindlichen Bereich und setzt sich im Schulalter fort. Schule wird dadurch von einem „Lernraum“ immer mehr auch zu einem „Lebensraum“ der Schüler*innen. Damit gehen besondere Veränderungen und Bedarfe einher, die die Kommune, als Sachaufwandsträgerin vieler Schulen, berücksichtigen muss. 

Die Nachfrage nach weiterer Betreuung steigt also weiter. Zweiter Arbeitsschwerpunkt für das Bildungsbüro ist daher die ganztägige und nachmittägliche Bildung und Betreuung an Schulen. Ausgangspunkt ist die Ist-Situation, der stetig steigende Bedarf, das Aufzeigen der Vielzahl unterschiedlicher schulischer Betreuungsformen sowie die Vorstellung der Träger der Betreuung. 

Wie arbeitet das Bildungsbüro?

Im Schul- und Sportausschuss am 29. Oktober 2020 hat das Bildungsbüro die ersten von drei Berichtteilen in diesen beiden Schwerpunktthemen veröffentlicht. Basierend auf den Berichten werden Analysen und Handlungsempfehlungen erstellt, immer in enger Abstimmung mit den Fachstellen aus dem Rathaus. Anfang 2021 ist mit Einblicken in die erhobenen Daten zu rechnen, im Sommer werden Handlungsempfehlungen in Zusammenarbeit mit der Lenkungsgruppe „Bildung integriert“ und dem Bildungsbeirat erarbeitet. Beide Berichte (Teil I) und weitere Informationen sind auf der Website des Bildungsbüros unter www.bildungsbuero-wuerzburg.de zu finden.


(05.11.2020) 


 


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