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Corona-Informationen - Aktuelle Meldungen in chronologischer Übersicht

In folgendem Artikel finden Sie alle Pressemitteilungen rund um das Thema Corona. Der Bereich wird fortlaufend aktualisiert.

Rathaus-Besuche:
Medizinische Masken als neuer Standard

Für Behördengänge im Rathaus gilt ab Mittwoch, 27. Januar, ein neuer Standard bezüglich der Corona-Schutzmasken. Besucherinnen und Besucher müssen dann bei Terminen mindestens eine medizinische Einweg-OP-Maske tragen. Die sogenannten Community-Masken beziehungsweise Mund-Nasen-Bedeckungen der „Marke Eigenbau“, sind ab Mittwoch nicht mehr zulässig. 

Die Einführung dieses Mindeststandards bedeutet auch: Ein noch besserer Schutz ist stets willkommen! Das Rathaus empfiehlt auch für Behördengänge höherwertige Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken (ohne Ventil). Diese liegen eng am Gesicht an und schützen mit ihrem dichten Material noch besser vor einer Ansteckung durch Aerosole. Dieser höhere Masken-Standard dürfte sich durch die gesetzlichen Vorgaben fürs Einkaufen etc. ohnehin zunehmend im Alltag durchsetzen. 

Mit dieser Vorgabe und Empfehlung reagiert die Stadt Würzburg auf die jüngste Konferenz der Bundeskanzlerin mit den MinisterpräsidentInnen zur Pandemie-Bekämpfung und die neue Corona-Arbeitsschutz-Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
 

22. Januar 2021


3.473 Impfdosen bisher in Würzburg Stadt und Landkreis verimpft

In Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit Öffnung der beiden lokalen Impfzentren (Talavera und Giebelstadt) von Ende Dezember bis zum gestrigen Tag 3.473 Impfdosen des Herstellers BioNTech verabreicht. Die genauen Zahlen: Impfzentrum Würzburg Talavera: 1.133 Impfungen, Impfzentrum Giebelstadt: 616 Impfungen, mobile Teams 1.724 Impfungen. Dies entspricht etwa 1,2 % der Bevölkerung von Stadt und Landkreis Würzburg. Am 12. Januar wies Gesamtdeutschland laut „Our World in Data“ eine durchschnittliche Impfquote von 0,9 % aus.

Da erst wieder ab 20. Januar regelmäßige Impfstofflieferungen für die Region angekündigt sind, bleiben die Impfzentren bis 20. Januar geschlossen. Die Impfstrategie wird aber nicht unterbrochen: Am Dienstag erreichten 696 Impfdosen Würzburg Stadt und Land, für den 15. Januar sind 462 Dosen angekündigt, mit denen die Bewohnerinnen und Bewohner in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen weiterhin von den mobilen Teams geimpft werden. „Wie es die Coronaimpfverordnung vorsieht, werden somit vorrangig weiterhin die Menschen geschützt, die am gefährdetsten sind“, erklärt Thomas Kühner, Verwaltungsleiter des Impfzentrums Talavera.

Über 80-Jährige erhalten Post

Stadt und Landratsamt Würzburg werden in den nächsten Wochen darüber hinaus die über 80-Jährigen per Brief anschreiben und auf die Möglichkeiten der Impfung hinweisen. „Wir sind zuversichtlich“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt, „dass gegen Ende des Monats wieder Termine an den beiden Impfzentren vergeben werden können, so dass wir den Anteil der geimpften Bevölkerung sukzessive erhöhen können.“

14. Januar 2021


Verlängerung der städtischen Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht bis 31.01.2021

Die neue, überarbeitete Fassung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt bis zum 31.01.2021. Die landesweite Vorschrift, dass Kreisverwaltungsbehörden zentrale Begegnungsflächen als Innenstadtflächen benennen sollen, an denen Maskenpflicht gilt, wurde ohne Veränderung verlängert.

Die Stadt Würzburg verlängert daher auch die bisher bestehende Maskenpflicht für die Bereiche Alte Mainbrücke, Bahnhofsvorplatz, Eichhornstraße, Schustergasse und Schmalzmarkt bis zum 31.01.2021. Hintergrund der Verlängerung ist die Tatsache, dass das Ziel, die 7-Tage-Inzidenz konstant und dauerhaft unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken, um u. a. eine Rückverfolgung von Infektionsketten zu gewährleisten, bislang nicht erreicht werden konnte.

Die Stadt Würzburg bedankt sich für das Verständnis und bittet um Beachtung.

0109 AV_Verlängerung_Allgemeinverfügung vom 04. Januar, 57 KB

09. Januar 2021


Verlängerung der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht

Die Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg vom 09. Dezember 2020 beinhaltete einerseits die Maskenpflicht auf bestimmten öffentlichen Wegen und Plätzen und andererseits ein Konsumverbot von Alkohol im sogenannten kleinen Bischofshut der Würzburger Innenstadt. Diese Allgemeinverfügung hatte ihre Rechtsgrundlage in der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die ihrerseits eine Befristung bis zum 5. Januar 2021 vorsah.

Zwischenzeitlich gilt die neuere 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die unter anderem ein Konsumverbot von Alkohol im öffentlichen Raum landesweit festlegt und die bis zum kommenden Sonntag, 10. Januar 2021 befristet ist.

Die Stadt Würzburg verlängert daher die bestehende Maskenpflicht für die Bereiche Alte Mainbrücke, Bahnhofsvorplatz, Eichhornstraße, Schustergasse und Schmalzmarkt zunächst bis zum kommenden Sonntag, um rechtstechnisch einen zeitlichen Gleichlauf zur bayerischen Regelung herzustellen. 
Die für diese Woche bevorstehenden Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin und die dann folgende Umsetzung im Bayerischen Kabinett werden auch vor dem Hintergrund der aktuellen Befristung bis zum 10. Januar 2021 zu einer neuen, aktualisierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung führen. Sobald diese neuen Inhalte bekannt sind, prüft die Stadt Würzburg die Notwendigkeit, eine neue örtliche Allgemeinverfügung für die Zeit ab 11. Januar 2021 gegebenenfalls zu erlassen.

04. Januar 2021


Schnelltests an der Franz-Oberthür-Schule gehen weiter

Am heutigen Dienstag haben die Hilfsorganisationen Malteser-Hilfsdienst (MHD) und DLRG den Betrieb des Corona-Teststandortes Franz-Oberthür-Schule übernommen und bieten dort für die Besucher von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie Reiserückkehrer Antigen-Schnelltest an.

Wolfgang Kleiner, Kommunalreferent der Stadt Würzburg, und Paul Justice, verantwortlich am Gesundheitsamt für das Testmanagement, dankten bei einem Ortstermin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Malteser-Hilfsdienstes und der DLRG für ihre spontane Bereitschaft, diesen Teststandort weiter zu betreiben. Gleichzeitig dankten beide dem Bayerischen Roten Kreuz sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe, die in den vergangen Tagen diese Teststelle betrieben, nun jedoch das Impfzentrum auf der Talavera übernehmen. „Die Arbeit in den Teststellen gibt vielen überhaupt erst die Möglichkeit, ihre Angehörigen in den Heimen derzeit zu besuchen. Ohne die Unterstützung der Hilfsdienste wäre dieses Angebot nicht möglich“, danken Kleiner und Justice den ehrenamtlichen Helfern der unterschiedlichen Hilfsdiensten.

Nach der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung ist der Besuch einer Senioren-, Pflege- oder Behinderteneinrichtung nur noch mit einem aktuellen negativen Corona-Test möglich. Die Teststelle ist diese Woche Mittwoch, Donnerstag und Samstag jeweils von 8 bis 14 Uhr in Betrieb. Für die Testung wird eine Bestätigung des betreffenden Heimes benötigt. Für die Anmeldung von Schnelltestterminen hat das BRK unter der Telefonnummer 0931 8000828 eine Hotline eingerichtet.

29. Dezember 2020


Das gilt Silvester in Würzburg

Die Stadt Würzburg weist aktuell noch einmal auf die Regelungen für die Silvesternacht hin: Durch eine Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetzt wurde in diesem Jahr der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 (Silvesterfeuerwerk, wie Raketen, Batterien, Knaller) an Verbraucher untersagt.

Auch in der Silvesternacht gilt die bayernweite nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Sie besagt, dass man sich nachts nur bei gewichtigen und unabweisbaren Gründen, z. B. bei medizinischen Notfällen oder bei beruflicher Tätigkeit etc., außerhalb einer Wohnung aufhalten darf. Das Abbrennen eines Feuerwerks, wenn man z. B. noch aus dem Vorjahr Restbestände von pyrotechnischen Gegenständen hat, ist in keinem Fall ein Grund nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die Wohnung zu verlassen.

Hinzu kommen ein bayernweites Konsumverbot von Alkohol und ein Ansammlungsverbot im öffentlichen Raum. Lediglich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen dürfen maximal zwei Hausstände mit insgesamt fünf Personen (zzügl. der zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren) zu Hause feiern.

Auch wenn einerseits durch die nächtliche Ausgangssperre niemand zum Böllern die Wohnung verlassen darf und andererseits ein deutschlandweites Verkaufsverbot besteht, bleibt dennoch zusätzlich die Würzburger Rechtslage aus den Vorjahren bestehen: Danach ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf der Domstraße, dem Domplatz sowie dem Platz am Vierröhrenbrunnen und auf der Alten Mainbrücke verboten. Hinzu kommen die Verbote rund um die Wallfahrtskirche „Käppele“ inkl. Vorplatz sowie Verbote im Bereich der Festungsanlage Marienberg und rund um die Würzburger Residenz inkl. Residenzplatz. Auch die sonstigen gesetzlichen Verbote, wie das Abbrennverbot in unmittelbarer Nähe (8 Meter) von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen, bleiben ergänzend in Kraft.

„Wir wissen um die Brisanz der Einschränkungen. Dennoch ist die Einhaltung der Ausgangssperre und damit der Verzicht auf das Böllern sehr wichtig“, so Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Er weist darauf hin, dass durch die andauernde angespannte Corona-Pandemie Krankenhäuser und Notfallambulanzen bereits jetzt stark belastet sind. „Da ist jeder Unfall einer zu viel“, meint er. Daher fordert er nachdrücklich dazu auf, auch auf privaten Flächen auf ein Abbrennen von Feuerwerkskörpern gänzlich zu verzichten.

Das Ordnungsamt der Stadt hat für die Silvesternacht ein Sicherheitskonzept mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt abgestimmt. Für die Umsetzung dieses Konzeptes werden auch der Kommunale Ordnungsdienst sowie Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes zum Schutz von öffentlichen Einrichtungen und Brücken im Einsatz sein.

29. Dezember 2020


Aktueller Stand zum Impfbeginn in Stadt und Landkreis Würzburg

Auslieferung von 200 Dosen für Stadt und Landkreis Würzburg bereits am 26. Dezember

Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit informierte aktuell, dass für die Erstauslieferung des Impfstoffs von BioNTech eine Quotierung von 100 Impfdosen je Kreisverwaltungsbehörde festgelegt worden ist und die Auslieferung am 26. Dezember direkt an diese erfolgen wird – für Stadt und Landkreis bedeutet dies insgesamt 200 Impfdosen.

„Ich bin zuversichtlich, dass es Licht am Ende des Corona-Tunnels gibt. Am kommenden Wochenende können wir mit den ersten Impfungen beginnen. Mein Dank geht an alle Beteiligten für das engagierte Arbeiten 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche“, sagt Landrat Thomas Eberth.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Beim Kampf gegen Corona spielt die Impfung eine zentrale Rolle. Wir freuen uns, dass es nun in ganz Deutschland losgeht. Würzburg ist gut vorbereitet und trotzdem bleibt noch viel zu tun. Die Terminkoordination wird in den ersten Tagen eine Herausforderung. Wir wollen natürlich unsere gesamten Kapazitäten ohne Verzögerung an Frau und Mann bringen, die Einsatzzeiten unserer mobilen Teams in den Heimen und Pflegeeinrichtungen werden aktuell geplant.“

Die wichtigsten Antworten zu häufig gestellten Fragen in diesem Zusammenhang finden Sie anbei:

Wann ist mit einem Impfstart zu rechnen?

Der Impfbeginn ist nach aktuellem Stand für den 27. Dezember terminiert. Bedingt durch die vielen Einflussfaktoren auf eine erfolgreiche Impfung werden die Abläufe auf regionaler wie auch auf Landesebene ständig überprüft und angepasst, weswegen sich gerade in den vergangenen Tagen oftmals Änderungen ergeben haben – auch bezüglich des Impfstarts.

Welche Personengruppen haben prioritär Anspruch auf die freiwillige Impfung?

Die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) sieht nach § 2 vor, dass folgende

Personen mit höchster Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung haben:

· Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,

· Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

· Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

· Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,

· Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Welche Personengruppen werden in Stadt und Landkreis Würzburg mit der ersten Charge am 27. Dezember geimpft?

In enger Abstimmung haben die Verantwortlichen für die Impfzentren in Stadt und Landkreis Würzburg entschieden, dass 100 Impfdosen für Senioreneinrichtungen in Stadt und Landkreis Würzburg vorgesehen sind, 100 weitere Impfdosen sind für das Klinikpersonal der Intensivstationen des Universitätsklinikums Würzburg eingeplant. Zeitnah werden auch andere Kliniken versorgt.

Wann beginnt die breiter angelegte Impfung in Senioren- und Pflegeeinrichtungen?

Derzeit werden in enger Abstimmung mit den Senioren- und Pflegeinrichtungen in Stadt und Landkreis Würzburg sowie mit mobilen Impfteams die Voraussetzungen geschaffen, um je nach Verfügbarkeit bestmöglich Impfangebote in weiteren Einrichtungen zu schaffen. Nach aktuellem Stand sind dort weitere Impfungen am 29. Dezember vorgesehen. Michael Dröse, Verwaltungsleiter der Impfzentren, informiert, dass es für die Einrichtungen natürlich auch ein großer Aufwand sei, die Voraussetzungen zu schaffen und Bedarfe in den Einrichtungen festzustellen. Deswegen sei es wichtig, alle offenen Fragen geklärt zu haben, um dann bestmöglich mit den Impfungen in Heimen zu beginnen.

Wie erfolgt die Information von impfberechtigten Bürger*innen der festgelegten prioritären Gruppe bezüglich der Impfungen und Termine?

Seitens des Freistaates Bayern ist geplant, Bürger*innen zeitnah persönlich zu informieren. Wichtig ist zu nennen, dass unter Umständen Bescheinigungen notwendig sind, die beweisen, dass bestimmte Personen der prioritären Gruppe angehören (beispielsweise Dienstausweise oder Bescheinigungen der Arbeitgeber bei ambulanten Pflegediensten).

Welche Informationsmöglichkeiten gibt es von Seiten der Stadt und des Landkreises Würzburg?

Unter www.impfen-wuerzburg.de gibt es erste Informationen und zeitnah die Möglichkeit, Termine für Impfberechtigte der prioritären Gruppen buchen zu können. Die Telefonnummer lautet 0931 800844 und ist nach aktuellem Stand ab Montag freigeschaltet. Wir bitten diejenigen, die nicht zu einer zu priorisierenden Personengruppe gehören, von Terminanfragen und vor allem spontanen Besuchen der Impfzentren abzusehen. Der Zeitpunkt einer allgemeinen Terminvergabe wird rechtzeitig öffentlich bekannt gegeben. Ein vorheriger Nachweis eines negativen Testergebnisses ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht erforderlich, da dies – zumindest für den aktuellen Impfstoff von BioNTech / Pfizer – nach den bisherigen Studien keine Auswirkungen auf das Impfergebnis hat. Positiv getestete Personen werden jedoch gebeten, hierauf unbedingt schon bei einem Terminvergabeverfahren ausdrücklich hinzuweisen.

Im Januar ist eine zentrale Terminvergabe über die Hotline 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) sowie eine Online-Anmeldung geplant. Über eine Erweiterung des Kreises der Impfberechtigten sowie Änderungen beim Terminmanagement wird rechtzeitig öffentlich informiert. Die Corona-Schutzimpfung ist ein freiwilliges Impfangebot. Es gibt keine Impfpflicht.

Wo und wie können Menschen über 80 Jahren geimpft werden?

Für Menschen über 80 Jahre, die nicht in den Pflegeinrichtungen wohnen, wird es zwei Möglichkeiten geben: Zum einen können sie ihre Impfung in den beiden Impfzentren (Würzburger Talavera bzw. Flugplatz Giebelstadt) erhalten. Zum anderen ist geplant – sofern der Impfstoff in einer ausreichend verfügbaren Menge vorhanden ist – mit dezentralen Impflinien Bürger*innen zu erreichen, die nicht in der Lage sind, die Impfzentren aufzusuchen. Grundsätzlich gilt auch hier: Impfungen erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe (online oder telefonisch).

Wo und wann findet die genaue Auslieferung des Impfstoffes statt?

Details zu genauen Uhrzeiten, Fahrtwegen und Anlieferungen werden aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben.

Wird es für Medien vor Ort Möglichkeiten geben, bei den Impfungen dabei zu sein?

Der Schutz der zu impfenden Personengruppen, der medizinischen Mitarbeiter*innen, die den Impfstoff verabreichen, und der jeweiligen Einrichtungen hat höchste Priorität. Wir bitten um Verständnis, dass kein Medientermin in den jeweiligen Einrichtungen möglich ist. Nach derzeitigem Stand ist geplant, dass von einer oder mehreren Einrichtung/en im Laufe des Sonntags Pressemitteilungen mit Informationsmaterial verschickt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/#bayerische-impfzentren

Stand: 23. Dezember 2020, 16:15 Uhr


Skatepark mit Bowl in den Mainwiesen coronabedingt geschlossen

Die Stadt Würzburg weist darauf hin, dass aktuell der Betrieb von Sportstätten untersagt ist. Von dieser Regelung betroffen sind leider auch der Skatepark in den Mainwiesen, sowie die beiden Skateanlagen in Versbach und Oberdürrbach und die Parkouranlage in der Lindleinsmühle.
Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmeverordnung ist die Ausübung von Individualsportarten nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist untersagt. Das bedeutet zwar, dass der Individualsport generell möglich ist, jedoch nicht auf Sportstätten (§ 10 Abs. 1 und 3 der 11. BayIfSMV). Da Skateanlagen unzweifelhaft Sportstätten und keine Kinderspielplätze im Sinne der BayIfSMV sind, wurden sie von der Stadt Würzburg geschlossen.
Über diese Regelung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird mit Schildern auf den öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen sowie Sportanlagen informiert. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Fachabteilung Ordnungsaufgaben und der Polizei.
Die öffentlichen Kinderspielplätze dürfen gemäß den aktuellen Regelungen weiterhin von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden. Diese sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand zwischen den Kinder zu achten.

23. Dezember 2020


Würzburg ist zum Impfen gerüstet

Die Infrastruktur steht: In Rekordzeit haben Stadt und Landkreis Würzburg zusammen mit dem Messebetreiber AFAG das gemeinsame Hauptimpfzentrum auf der Talavera aufgebaut. In nur acht Tagen ist auf dem zentralen Platz in Würzburg eine rund 4000 Quadratmeter große Halle mit Infrastruktur entstanden. Damit ist das Würzburger Zentrum eines der größten in ganz Bayern.

Aufgebaut ist das Würzburger Zentrum im Einbahnstraßensystem, so dass alle Stationen vom Check-In, über die Aufklärung bis hin zur Impfung und dem Check-Out in einer Linie nacheinander eingerichtet sind. 19 Impfkabinen sorgen für eine Kapazität von 1000 Impfungen am Tag. Ausgestattet ist das Zentrum komplett mit Heizungs- und Belüftungstechnik sowie Strom- und Wasseranschluss. Die EDV-Infrastruktur wird von der Stadt Würzburg aufgebaut, die Innenausstattung von den Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz und Johannitern übernommen, die das Zentrum betreiben.

„Dieses Impfzentrum ist ein weiterer Baustein, während der Pandemie die Menschen und darunter vor allem die vulnerablen Gruppen zu schützen“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt, der auf einen baldigen Impfstart im Zentrum auf der Talavera hofft.

„Dies ist ein Zeichen der Hoffnung vor Weihnachten“, sagt auch Landrat Thomas Eberth, im Hinblick auf die bevorstehende Zulassung des Impfstoffes in der kommenden Woche.

Schuchardt und Eberth danken zugleich allen Beteiligten vor allem den Rettungsdiensten Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Bayerischen Roten Kreuz für ihr Engagement bei Aufbau und Betrieb des  Zentrums: „Ohne sie könnten wir das nicht stemmen.“

Zahlen / Fakten

  • 4000 Quadratmeter Leichtbauhalle
  • Strom- und Wasserversorgung eingerichtet
  • Heiz- und Belüftungstechnik funktionsfähig
  • Telefon- und Internetanschluss vorhanden
  • In acht Tagen errichtet von der AFAG
  • Größtes freistehendes Impfzentrum in Bayern
  • Kapazität: 1000 Impfungen am Tag

Aufbau:

  • Aufbau im Einbahnstraßensystem
  • Anmeldebereich
  • Wartebereich
  • Aufklärungsbereich (Großraum)
  • Gesprächskabinen für individuelle Aufklärung
  • 19 Impfkabinen
  • Nachsorgebereich (Großraum)
  • Notfallkabinen

17.12.2020


Testzentrum Talavera ermöglicht Heimbesuchern zeitnahe Tests

Seitdem die 10. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten ist, benötigen Heimbesucher einen aktuellen negativen Coronatest.

Dabei darf die dem Testergebnis zugrundeliegende Testung mittels eines Antigen-Schnelltests höchstens 48 Stundenund mittels eines PCR-Tests höchstens drei Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein.
Vor allem Besucher aus Stadt und den stadtnahen Gemeinden, die ihre Angehörigen in einer Einrichtung besuchen wollen, haben beim Testzentrum auf der Talavera garantierte zeitnahe Terminslots für PCR-Tests.  Die Testkapazitäten im Zentrum an der Talavera betragen pro Stunde an den drei Linien zusammen bis zu 180 Personen.
Nach den Vorgaben der 10. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind die Krankenhäuser, Pflege-und Behinderteneinrichtungen sowie die ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Seniorenheime verpflichtet, ihr Pflegepersonal zweimal pro Woche auf eine möglicheInfektion mit dem Coronavirus zu testen. Für Personal aus Einrichtungen im Stadtgebiet bietet sich das gemeinsame Testzentrum auf der Würzburger Talavera an, die dortigen Testkapazitäten wurden bereits erhöht. Je nach Verfügbarkeit der mobilen Testteams werden jedoch auch Einrichtungen im Stadtgebiet aufgesucht.

„Mit Hilfe des Testzentrums auf der Talavera können wir sicherstellen, dass Angehörigen zeitnah den benötigten Test  erhalten. Ich bin froh, dass wir hier eine hohe Testkapazitätvorhalten, um gerade in der Weihnachtszeit jedem den Besuch seiner Angehörigen in einer Einrichtung zu ermöglichen“, freut sich der frisch wieder gewählte Würzburger Kommunalreferent Wolfgang Kleiner, der allen Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeitan dieser Teststrecke dankt. Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Es geht darum, Mitmenschlichkeit und Humanität für teilweise auch sich einsam fühlende Senioren zu ermöglichen.“

Einen Termin für das Testzentrum auf der Talavera kann man montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0931 8000828 vereinbaren.  Online-Terminvereinbarung sind über https://www.testzentrum-wuerzburg.deexterner Link möglich.

12.Dezember 2020


Freitag keine Ausweis- und Passabholung: Zwei Corona-Fälle im Backoffice im Rathaus / Bürgerbüro bleibt geöffnet

Im Bereich des Händlerschalters sowie in der Passausgabe im sogenannten Backoffice-Bereich des städtischen Bürgerbüros (Zimmer 34) wurden zwei positive Coronafälle bekannt. Alle Schalter sind dort mit Plexiglasscheiben ausgerüstet und die vorsprechenden Bürgerinnen und Bürger wurden stets mit Mund-Nasen-Abdeckung bedient. Die konkrete Infektionsquelle von außen ist noch nicht bekannt.

Weitere wenige Mitarbeiter, die im direkten Umfeld im Backoffice arbeiten, werden nicht weiter eingesetzt und den vorgeschriebenen Tests unterzogen. Die sofortige Abstimmung mit dem betriebsärztlichen Dienst, der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat vor Ort stattgefunden. Weitere Maßnahmen sind aktuell nicht veranlasst.

Der Backoffice-Bereich des Bürgerbüros (Zimmer 34) bleibt daher am Freitag, 11. Dezember 2020 geschlossen. Daher kann das Abholen fertiger Ausweise sowie der Führerscheine als Dienstleistung leider für einen Tag nicht angeboten werden.

Das Bürgerbüro der Stadt mit seinen Frontoffice-Bereichen ist räumlich und personell getrennt und nicht betroffen. Diese Dienste können nahtlos weiter angeboten werden. Auch die Kfz-Zulassungen für Händler und Zulassungsdienste werden durchgehend erfolgen, da dieser Service in das Frontoffice des Bürgerbüros verlegt wurde.

11. Dezember 2020


Der Freistaat Bayern hat seine 10. Infektionsschutzmassnahmeverordnung überarbeitet und ab sofort den Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum landesweit verboten.

Diese Bestimmung des Freistaates weitet das Konsumverbot, das die Stadt für den „Kleinen Bischofshut“ ausgesprochen hat, auf den gesamten öffentlichen Raum in Würzburg aus. Das Verkaufsverbot der Stadt Würzburg für alkoholische Heißgetränke to go innerhalb des „Kleinen Bischofshut“ bleibt aber weiter bestehen.

11.12.2020


Impfzentrum feiert Richtfest

Die Arbeiten am Hauptimpfzentrum, das die Stadt Würzburg zusammen mit dem Landkreis und dem Messeveranstalter AFAG auf der Talavera aufbaut, laufen im Zeitplan. Am 9. Dezember wurde bei der Haupthalle bereits Richtfest gefeiert, die Arbeiten an der Nebenhalle laufen an.

"Wir freuen uns und danken der AFAG über die gute und schnelle Zusammenarbeit", betont Würzburgs Kommunalreferent Wolfgang Kleiner.

10.12.2020


Konsum von Alkohol in der Würzburger Innenstadt ab Donnerstag verboten

Die Stadt Würzburg hat im Zuge der neuen 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung, die am heutigen 9. Dezember 2020 in Kraft getreten ist, die Bereiche für eine Maskenpflicht wie auch ein Alkoholverbot in der Innenstadt festgelegt.

Danach gilt wie bisher eine Maskenpflicht zwischen 6 Uhr und 22 Uhr auf der Alten Mainbrücke, dem Bahnhofsvorplatz, der Eichhornstraße (ab Einmündung Spiegelstraße) sowie der Schustergasse und am Schmalzmarkt zwischen Schustergasse und Blasiusgasse.

Zusätzlich zu dem bereits innerhalb des „Kleinen Bischofshut“ bestehenden Abgabe- und Verkaufsverbot von alkoholhaltigen Heißgetränken „to go“ wie beispielsweise Glühwein und Feuerzangenbowle, wird in diesem Bereich nun nach der überarbeiteten Infektionsschutzmaßnahmeverordnung auch der Konsum von Alkohol ganztätig verboten.
Der „Kleine Bischofshut“, in dem diese beiden Verbote gelten, liegt innerhalb von Juliuspromenade, Theaterstraße, Balthasar-Neumann-Promenade, Neubaustraße, Wirsbergstraße, Oberer Mainkai (inclusive Alter Mainbrücke mit ihren Auf- und Abgängen) und Mainkai.

Allgemeinverfügung_09.12.2020, 147 KB
Lageplan_Anlage, 1066 KB

09.12.2020


Öffentliche WC-Anlagen uneingeschränkt geöffnet

Aufgrund der coronabedingten Schließungen der Gastronomiebetriebe sind die meisten „Netten Toiletten“ in der Stadt Würzburg aktuell nicht geöffnet. Darüber hinaus haben zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte ebenfalls ihre Kundentoiletten geschlossen. Die Stadt Würzburg weist daher darauf hin, dass die öffentlichen WC-Anlagen im Stadtgebiet uneingeschränkt geöffnet sind.

Diese sind: Sternplatz, Augustinerstraße, Rathaus-Tiefgarage, Rathaus (hier auch das Wickel- und Stillzimmer), Viehmarktplatz Dreikronenstraße, Zeller Straße, Rennweg, Sanderring, Parkhaus Mitte, Marktgarage, Kranengarage, Klein-Nizza, Ludwigsbrücke, Parkhaus Theater.

Einzelhändler in der Innenstadt, die ihre „Nette Toiletten“ weiterhin geöffnet halten, sind: Galeria Kaufhof Karstadt, Hampelmann, Haus der Fußgesundheit, Männer-Mode Severin, Modehaus Wöhrl.

08.12.202


„Bücherei durchs Fenster“ – Stadtbücherei Würzburg bietet Medien-Abholservice an

Ab sofort bietet die Stadtbücherei Würzburg einen kostenlosen Abholservice während der coronabedingten Schließung an. Auf Bestellung über den Online-Katalog, per E-Mail oder Telefon stellt das Team der Stadtbücherei den Kundinnen und Kunden mit gültigem Büchereiausweis bis zu zehn ausgewählte Medien zusammen.

Diese können ab dem Folgetag über das Büchereifenster am Marienplatz hinter der Marienkapelle bzw. in den einzelnen Zweigstellen kontaktlos abgeholt werden können. „Für viele Menschen sind Bücher oder andere Medien gerade auch in diesen Zeiten wichtig. Ihnen wollen wir auf diesem Wege weiterhin Bildungsstoff und Freizeitlektüre bieten“, begründet Martha Maucher, die Leiterin der Stadtbücherei, die Einrichtung dieses Services.

Die konkreten Medientitel der Bücher, Zeitschriften, Spiele, CDs oder DVDs können im Online-Katalog der Stadtbücherei ausgewählt werden. Die Ausgabe am Büchereifenster im Falkenhaus erfolgt montags bis freitags von 12.00 bis 18.00 Uhr. Die jeweiligen Ausgabetage in den Zweigstellen am Heuchelhof, am Hubland, in Lengfeld und in Versbach sowie die entsprechenden Bestellformalitäten finden sich auf der Homepage der Stadtbücherei unter „Abholservice“.
Auch Vormerkungen können im Rahmen dieser Servicezeiten abgeholt werden. Wer eine Nachricht erhalten hat, dass ein vorbestelltes Medium bereit liegt, hat zehn Tage Zeit, es abzuholen.

Für die Medienrückgabe steht die Rückgabeanlage im Falkenhaus von Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr zur Verfügung. Alle Rückgabedaten wurden großzügig über die Schließzeit hinaus verlängert, so dass keine Versäumnisgebühren entstehen und die Medien über die Weihnachts- und Ferienzeit behalten werden können.
Neben dem Abholservice bietet die Stadtbücherei weiterhin ihre digitalen Medien an. Mit einem gültigen Büchereiausweis können über die Onleihe eBooks, eAudios und eMagazines bequem von zuhause aus rund um die Uhr heruntergeladen werden. Für die Nutzung dieses Angebots entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Wer sich neu einen Büchereiausweis ausstellen lassen möchte, schickt am besten ein Foto oder Scan des Personalausweises (Vorder- und Rückseite) per E-Mail an die Stadtbücherei. Im Gegenzug dafür gibt es, für vorläufig einen Monat, kostenlos einen Büchereiausweis, mit dem neben dem Abholservice auch die Onleihe genutzt werden. Dieses Angebot ist Bewohnerinnen und Bewohnern der Region vorbehalten. Der Ausweis läuft automatisch aus, er muss nicht gekündigt werden.

Auch die Gültigkeit eines Leseausweises kann online verlängert werden. Die Kundinnen und Kunden teilen per E-Mail ihre Benutzernummer mit, die aktuelle Adresse, für welchen Zeitraum sie verlängern möchten und ob sie ermäßigungsberechtigt sind. Die fällige Jahresgebühr kann nach der Öffnung der Bücherei beglichen werden.
Erreichbar ist das Team der Stadtbücherei telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr unter der Rufnummer

0931/37 34 38 oder per E-Mail unter stadtbuecherei@stadt.wuerzburg.de

03.12.2020


Zentrales Impfzentrum auf der Talavera nimmt entscheidenden Verfahrensschritt

Stadt und Landkreis Würzburg bereiten sich aktuell mit Hochdruck darauf vor, ab 15. Dezember für Impfangebote betriebsbereit zu sein. Geplant sind ein Hauptimpfzentrum auf der Talavera sowie ein Impfzentrum am Flugplatz Giebelstadt sowie mehrere Mobile Impfteams.

Das Hauptimpfzentrum auf der Talavera hat nun eine entscheidende Phase erreicht. „Die städtische Vergabestelle beim Rechtsamt und der Fachbereich Allgemeine Bürgerdienst haben hier in kürzester Zeit ein Konzept und ein detailliertes Leistungsverzeichnis erstellt, das schon nach nur einer Woche das Stadium der Auftragserteilung erreicht hat“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und die Beratungen durch eine Task Force, bestehend aus Vertretern des Universitätsklinikums, des Klinikums Mitte, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Hilfs- und Rettungsdienste und der Feuerwehr waren hochprofessionell und effizient“, lobt er am Dienstag den Ablauf. Noch am gleichen Tag konnte im Wege einer Eilentscheidung die Vergabe durch die Stadt und den Landkreis erfolgen.

Kommunal- und Sicherheitsreferent Wolfgang Kleiner zeigt Details auf: Das Hauptimpfzentrum wird auf dem südöstlichen Bereich der Talavera zwischen der Luitpoldstraße, der Mainaustraße und dem Talavera-Schlösschen aufgebaut. Dazu ist dieser Bereich schon ab 3. Dezember gesperrt. Die notwendigen Hallen werden an Optik und Technik ähnlich den Hallen der Mainfrankenmesse sein, da der Auf-bau über die Firma AFAG aus Nürnberg erfolgt. „Themen der Verkehrserschließung und Parkregelungen, der Bewachung und Reinigung, Elektrik sowie Heiz- und Lüftungstechnik und der gesamten Logistik sind bereits weitestgehend final geplant oder schon beauftragt“, so Kleiner weiter.

Auch er spricht davon, dass „alle notwendigen Partner aus den medizinischen und ärztlichen Bereichen sowie aus den Bereichen Verwaltung und Technik in der Task Force vorbildlich Hand-in-Hand zusammengearbeitet haben. Und er ergänzt: „Es ist wirklich wichtig und Mut machend, nicht nur Regelungen oder Verbote zu erlassen und Kontrollen zu veranlassen, sondern nach der erfolgreichen Einführung des Testzentrums nun auch eine Impfzentrum zu bauen, das einen ganz entscheidenden Weg raus aus der Pandemielage aufzeigt. Das Hauptimpfzentrum auf der Talavera wird mit fünf Impflinien ausgestattet sein, die von Beginn an rein logistisch bis zu 1000 Impfungen pro Tag ermöglichen.

Auch Landrat Thomas Eberth betont das Teamspiel der Beteiligten und ergänzt: „Auch die Ausschreibung zum personellen Betrieb durch medizinisches Personal, die federführend beim Landkreis angesiedelt ist, befindet sich auf der Zielgraden. Hier erwarte ich in den nächsten Tagen eine Auftragserteilung.“ Stadt und Landkreis sind nach aktuellem Stand der Planungen überzeugt, am 15. Dezember den Betrieb aufnehmen zu können, wenn Impfstoff rechtzeitig geliefert werden kann. „Jedenfalls ein normaler Wintereinbruch wird beim Aufbau zu keinen Verzögerungen führen, so Kleiner abschließend.

02.12.2020


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