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NOTTRAUUNG - Eheschließung bei akuter lebensbedrohlicher Erkrankung

Bei einer akuten lebensbedrohlichen Erkrankung kann eine Trauung unter bestimmten Voraussetzungen mit wenig formalem Aufwand auch sehr kurzfristig, unabhängig von den Öffnungszeiten, auch außerhalb des Standesamtes, z.B. in einer Klinik durchgeführt werden.
Das Standesamt Würzburg ist hier zuständig, wenn der Trauort innerhalb des Standesamtsbezirks Würzburg, dazu gehören auch die Gemeinden Reichenberg, Zell a.Main, Theilheim oder Randersacker, liegt.


Sollten nachfolgende Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, handelt es sich um eine Nottrauung:

  • es liegt eine akute lebensbedrohliche Erkrankung vor.
  • der aktuelle Gesundheitszustand duldet keinen Aufschub für die Eheschließung
  • der Erkrankte/ die Erkrankte ist sich der Bedeutung einer Eheschließung bewusst
  • es kann glaubhaft gemacht werden, dass keine Ehehindernisse bestehen

Beachten Sie bitte, dass es sich bei dieser, für den Notfall geregelten Eheschließung,

um einen begründeten Ausnahmefall und keinen Regelfall handelt.

Eine bald bevorstehende Entbindung wäre z.B. kein ausreichender Grund für eine Nottrauung,
sofern von ärztlicher Seite zusätzlich nicht auch eine derart akute Gefährung des Lebens der künftigen Mutter bescheinigt werden könnte, die keinen Aufschub der Eheschließung zulässt.

Wenden Sie sich für weitere Auskünfte bitte direkt an das Heiratsbüro.


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Tel: 0931 - 37 24 11 / 37 24 19 / 37 24 21
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