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Sportverein Heidingsfeld e.V.

Der Stadtteil-Traditionsverein im Würzburger Süden.

SVH-VereinsgeländeNachdem in alten Aufzeichnungen davon die Rede ist, dass sich im „Städtle“ bereits im Jahre 1909 die sportbegeisterte Jugend dem seinerzeit aufkommenden Fußballsport verschrieben hatte und in Straßenclubs zusammengefasst war, fand die eigentliche Vereinsgründung am 17.02.1919 im „Frankenbräukeller“ statt. Etwa 100 Personen waren anwesend gewesen. Es wurde der „Kapitelshof“ als Vereinslokal auserkoren. Das erste Spiel als echter Sportverein verlief ausgesprochen erfolgreich, denn man siegte am 20. April 1919 auswärts mit 11:0 Toren.

Die folgenden Jahre waren dann größtenteils von sportlichen Erfolgen gekrönt. Mehrere Meisterschaften bedeuteten Aufstiege bis man schließlich 1926 in der Kreisliga spielte. Einem Spiel gegen einen Ortsrivalen wohnten laut Überlieferung 5000 Zuschauer bei. Dass man in der damaligen Zeit auch schon sparsam gewesen war, zeigt das Protokoll einer Vorstandsitzung aus dem Jahr 1930: aus steuerlichen Gründen hielt man die traditionelle Faschingsveranstaltung des SVH nicht in Heidingsfeld sondern in einer benachbarten Landkreisgemeinde ab!

Zum Erliegen der sportlichen Aktivitäten kam es durch den Ausbruch des 2. Weltkriegs. Nach dessen Ende schloss sich der SVH 1946 dem TSV Heidingsfeld von 1861 als Abteilung an. Dies dauerte bis 1949 ehe man sich wieder verselbständigte. Nur ein Jahr später gründete sich im SVH eine eigene Handballabteilung welche bis 1955 äußerst erfolgreichen Handballsport betrieb. Auch fußballerisch erlebte der Verein in diesen Jahren eine Blütezeit, die bis in die damalige II. Amateurliga führte.

SVH-VereinsheimDass der Verein auch Feste feiern kann, bewies sich im Jahre 1959. Anlässlich des 40-jährigen Geburtstags gastierte im Juni der 1. FC Kaiserslautern in Würzburg. Es trat eine Stadtauswahl mit 5 Spielern des SVH gegen die Mannschaft um die 54er Weltmeister von Bern, Otmar und Fritz Walter, Horst Eckel usw. an.

Die sportlich erfolgreichste - sprich hochklassigste Zeit - waren die 80er Jahre. Unvergessen das Jahr 1983, wo der Weg des SVH bis in die Hauptrunde des DFB-Pokals führte und ihm am 8. Oktober den Bundesligisten Hannover 96 als Gast am Wiesenweg bescherte. Zwei Jahre später, 1985, gelang die Meisterschaft in der Landesliga Nord und der damit verbundene Aufstieg in die Bayernliga, der damaligen 3. Liga. Weitere 2 Jahre später erreichte man erneut die Hauptrunde des DFB-Pokals. Diesmal hieß der Gegner Bayer Uerdingen.

Unzertrennlich mit dem Namen SV Heidingsfeld verbunden ist auch dessen ständige "Odyssee". Nicht weniger als 5 Umzüge liegen in der Geschichte bereits hinter dem Verein.

Zur Erinnerung die Daten der jeweiligen Sportplätze:

  • 1919 - 1925: Platz hinter der ehem. Fassfabrik Wellhöfer
    (heute Andreas-Grieser-Straße)
  • 1925 - 1931: Schweinauer Wiese 
  • 1931 - Kriegsbeginn: Platz an der Mergentheimer Straße
  • 1949 - 1962: Tiefe Gasse
  • 1962 - 1994: Wiesenweg
  • seit 1994: Heriedenweg 5, Sportpark Herieden, 97084 Wü-Heidingsfeld

Der SV Heidingsfeld besteht heute aus rund 550 Mitgliedern. Neben der Fußballabteilung gibt es weitere Abteilungen:

Vom 17. Juli bis 19. Juli 2009 feierte der SVH auf seinem Gelände sein 90-jähriges Bestehen.


Logo SVH

Kontakt:
info@sv-heidingsfeld.de 
Geschäftsstelle Tel. 09 31 / 6 52 65 oder 01 60 / 96 44 82 75 (Udo Feldinger)
Internet: http://www.sv-heidingsfeld.deexterner Link
 


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