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ÖPNV - DA STEIG´ ICH EIN

Die Fahrt mit Bus und Bahn entlastet nicht nur die Umwelt, sondern sie ist für Pendler zudem häufig deutlich günstiger und entspannter. SAUBER MOBIL setzt auf attraktive ÖPNV-Angebote als Alternative zum Auto.

Um noch mehr Menschen zum Umstieg in Busse und Bahnen zu motivieren, sollen neben dem Ausbau und der Modernisierung der Straßenbahnen die Busverbindungen noch attraktiver gestaltet und die Tarife einfacher und günstiger werden - auch für Neubürger.

Busverkehr
Busverkehr (c) WVV
Das Konzept „Sauber Mobil“ setzt in Sachen ÖPNV vor allem auf den konsequenten Ausbau der Straßenbahn.


Auswahl wichtiger Maßnahmen zur Stärkung des ÖPNV:


ÖPNV-Tarife | einfach, individuell und günstig

Für die Mobilität mit dem Auto muss pro Monat mindestens ein höherer, dreistelliger Eurobetrag ausgegeben werden – ein ÖPNV-Monatsticket ist schon heute häufig deutlich preiswerter.

Dennoch können noch günstigere und vor allem einfachere Tarife die Attraktivität von Bus & Bahn zusätzlich steigern und so beim Umstieg helfen. Einige Maßnahmen in diesem Bereich sind:

  • Einführung neuer eigenständiger Tarifoptionen im Stadtgebiet (Seniorenticketexterner Link und 3-Tageskarte - 3 Tage fahren, nur 2 bezahlenexterner Link
     
  • Prüfung und Planung weiterer Maßnahmen für einen attraktiven ÖPNV-Tarif: gemeinsam mit Politik und Stadtgesellschaft wurde dafür eine neue Strategie erarbeitet, die nun umgesetzt werden soll. Weitere Informationen finden Sei hierexterner Link.
     
  • Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets zunächst für Schüler und Auszubildende (mit Fördermitteln des Freistaats Bayern; >>> Vorlageexterner Link)
     
  • Neugründung und geplante Erweiterung des Verkehrsverbundes um die Planungsregion 3 (Stadt und Landkreis Schweinfurt, Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Haßberge, Landkreis Rhön-Grabfeld)
     
  • Einführung von E-Ticket und Handyticket
     
  • Einführung eines Familienticketsexterner Link zum 1.2.2020 (>>> Beschlussexterner Link)
     
  • Geplante Absenkung des Bartarifs (Einzelkarten, Sechserkarten, Tageskarten) für Fahrten aus dem Landkreis in die Großwabe der Stadt Würzburg um auch einzelne Fahrten in die Stadt (z.B. Einkauf oder Arztbesuche) mit dem ÖPNV attraktiver zu machen. Hierzu sollen gemeinsam mit dem Landkreis Mittel aus dem Mobilitätsfonds der Staatsregierung genutzt werden (>>> Vorlageexterner Link)
Ankommen und Umsteigen | Neubürgerticket der WVV

Mit dem Umzug werden auch die Mobilitätsgewohnheiten neu geordnet. Daher erhalten Neubürgerinnen und Neubürger seit Januar 2019 bei der Anmeldung im Bürgerbüro einen Gutschein für ein Neubürgerpaket mit verschiedenen Tageskarten, mit dem sie die nachhaltigen Mobilitätsangebote in Würzburg kostenlos testen können.

Weitere Informationen  dazu finden Sie unter www.wvv.de/neubuergerexterner Link.

Vorfahrt für Busse

Der ÖPNV wird attraktiver, wenn Busse am Stau vorbei fahren können. Sind mehr Menschen mit dem ÖPNV unterwegs,  entlastet das wiederum die Straßen - der Verkehr wird flüssiger.

Vorfahrt für Bus- und Radverkehr 

Deshalb soll versucht werden, den Busverkehr zusätzlich zu beschleunigen z.B. durch Einrichtung eigener Busspuren und weitere Bevorrechtigungen an Ampeln. Ein relevantes "Nadelöhr" für den Busverkehr ist die Ludwigstraße. Hier kommt es in den Zeiten der Verkehrsspitzen immer wieder zu Verzögerungen.

Im Dezember 2019 wurde beschlossen, dort eine Busspur (Ausbaustufen I und II) einzurichten.

>>> Beschluss und weitere Detailsexterner Link 

Im Juni 2020 wurde die Einrichtung einer weiteren Busspur in der Höchberger Straße beschlossen.

>>> Beschluss und weitere Detailsexterner Link 

Was macht den Umstieg vom Auto auf den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiv? 

Bedeutend sind sicher kurze Fahrzeiten, ein schnelles und zügiges Ankommen und verlässliche Pünktlichkeit. Vorfahrt an Ampeln und eigene Spuren für die städtischen Busse unterstützen die Bedürfnisse der Nutzer.

Busse sind damit eine echte Alternative zur Fahrt mit dem Auto – und das für jedermann.

BUSNETZ+ | Attraktiver Takt - neue Verbindungen

Das innerstädtische Busnetz ist historisch gewachsen und wurde in der Vergangenheit einzelfallbezogen an neue lokale Gegebenheiten angepasst. Im Juli 2017 hat der Stadtrat eine Überplanung des kompletten Busnetzes in Würzburg beschlossen.

Gemeinsam mit der Stadtgesellschaft wurde daraufhin das Konzept BUSNETZ+ erarbeitet und Ende März 2020 vom Stadtrat beschlossen. Die Umsetzung soll von Ende 2020 an bis 2022 schrittweise erfolgen.

In der ersten Stufe beinhaltet das Konzept u.a. eine Verdichtung des Taktes in den Nebenverkehrszeiten auf den Straßenbahnlinien und einigen Buslinien (Linien 6 und 12) sowie die Einführung neuer Quartiersbuslinien. 

Details finden Sie im Ratsinformationssystemexterner Link.
 

Busse | Nur noch mit Filter oder elektrisch

Um die Luftqualität kurzfristig zu verbessern und die Stickstoffoxid-Emissionen zu reduzieren, wurden 26 älterer Dieselbusse mit modernen SCRT-Filtern ausgestattet.

Dadurch werden von den nachgerüsteten Bussen etwa 90 Prozent weniger Stickstoffoxide freigesetzt.

Außerdem wird die Busflotte – auch durch Fördermittel des Landes – derzeit massiv modernisiert, so dass mittlerweile überwiegend Busse mit modernen und zuverlässigen Abgasreinigungsanlagen unterwegs sind.

Ganz ohne Motorabgase kommen Elektrobusse aus. Seit Juli 2020 rollen die ersten zwei WVV-Elektrobusse auf Würzburgs Straßen. Bis 2024 sollen insgesamt 18 vollelektrische Busse angeschafft werden (ca. 20 % des Fuhrparks). Zusätzliche Informationen finden Sie auf den Seiten der WVVexterner Link.

Ausbau der Straßenbahn

Die städtische Tochtergesellschaft Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) hat die nächsten Projekte bereits in der Pipeline: Im Februar 2019 begannen die vorbereitenden Bauarbeiten für die Verlängerung der Straßenbahnlinien 1 und 5 im Stadtteil Grombühlexterner Link.

Diese Linien fahren künftig bis zur neuen Haltestelle Oberdürrbacher Straße beim Zentrum für Innere (ZIM) und Operative Medizin (ZOM) der Würzburger Uni-Klinik.

Seit mehreren Jahren in Planung ist außerdem eine zusätzliche Straßenbahnlinie vom Hauptbahnhof durch das Frauenland zum neuen Stadtteil Hubland: Das komplexe Planfeststellungsverfahren für die neue Trasse mit dem Arbeitstitel „Hublandlinieexterner Link“ wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen.

Zur Finanzierung des städtischen Eigenanteils hat der Stadtrat eine „Sonderrücklage Straßenbahn“ gebildet, die bis Ende des Jahres 2019 auf stolze 17 Millionen Euro anwachsen wird. Prognostiziert werden auf der neuen Linie zum Hubland – nicht zuletzt wegen der Anbindung verschiedener weiterführender Schulen und des Hubland-Campus der Julius Maximilians Universität – bis zu 28.000 Fahrgäste täglich. Mindestens 15 Prozent von ihnen werden „Umsteiger“ sein, die wegen der Attraktivität der Straßenbahn im innerstädtischen Verkehr auf das eigene Auto verzichten.

Auch in neue Fahrzeuge wird investiert: im Dezember 2019 wurden von der WVV 18 neue, barrierefreie Niederflurstraßenbahnen bei der Leipziger Firma HeiterBlick GmbH bestellt. In den Fahrzeugen stehen je 76 Sitzplätze, 147 Stehplätze sowie großen Sondernutzflächen für Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder zur Verfügung. Zudem werden die Fahrzeuge mit großen Infotainment-Monitoren und einer Klimaanlage ausgestattet. Die Auslieferung der neuen Fahrzeuge wird gestaffelt zwischen 2022 und 2024 erfolgen.

Straßenbahn | Das Verkehrsmittel der Würzburgerinnen und Würzburger

SAUBER MOBIL setzt auf attraktive ÖPNV-Angebote als Alternative zum Auto – und dabei ganz speziell auf den konsequenten Ausbau des Würzburger Straßenbahn-Netzes.

Aus gutem Grund: Die Straßenbahn fährt mit Ökostrom und damit umweltfreundlich. Und dank eigener Gleiskörper und Vorfahrt an allen Kreuzungen und Ampeln kommen Sie immer pünktlich und zuverlässig ans Ziel!

WUSSTEN SIE SCHON?

Die Straßenbahn transportiert mehr Menschen als jedes andere Verkehrsmittel in der Stadt
und das schon seit über 125 Jahren.

Ein Ansporn für die Zukunft. Die städtische Tochtergesellschaft Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) hat die nächsten Projekte bereits in der Pipeline:

Ausweitung der Linie 1 und 5 in Grombühl

Im Februar 2019 begannen die vorbereitenden Bauarbeiten für die Verlängerung der Straßenbahnlinien 1 und 5 im Stadtteil Grombühlexterner Link.Diese Linien fahren künftig bis zur neuen Haltestelle Oberdürrbacher Straße beim Zentrum für Innere (ZIM) und Operative Medizin (ZOM) der Würzburger Uni-Klinik.

Linie 6 zum Hubland

Seit mehreren Jahren in Planung ist außerdem eine zusätzliche Straßenbahnlinie vom Hauptbahnhof durch das Frauenland zum neuen Stadtteil Hubland: Das komplexe Planfeststellungsverfahren für die neue Trasse mit dem Arbeitstitel „Hublandlinieexterner Link“ wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen.
 

15% Umsteiger vom Auto auf die Straßenbahn
werden für die geplante, neue „Hublandlinie / Linie 6“ prognostiziert.

 

Zur Finanzierung des städtischen Eigenanteils hat der Stadtrat eine „Sonderrücklage Straßenbahn“ gebildet, die bis Ende des Jahres 2019 auf stolze 17 Millionen Euro anwachsen wird. Prognostiziert werden auf der neuen Linie zum Hubland – nicht zuletzt wegen der Anbindung verschiedener weiterführender Schulen und des Hubland-Campus der Julius Maximilians Universität – bis zu 28.000 Fahrgäste täglich. Mindestens 15 Prozent von ihnen werden „Umsteiger“ sein, die wegen der Attraktivität der Straßenbahn im innerstädtischen Verkehr auf das eigene Auto verzichten.

Neue moderne Niederflurstraßenbahnen

Auch in neue Fahrzeuge wird investiert: Im Dezember 2019 wurden von der WVV 18 neue, barrierefreie Niederflurstraßenbahnen bei der Leipziger Firma HeiterBlick GmbH bestellt. In den Fahrzeugen stehen je 76 Sitzplätze, 147 Stehplätze sowie großen Sondernutzflächen für Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder zur Verfügung. Zudem werden die Fahrzeuge mit großen Infotainment-Monitoren und einer Klimaanlage ausgestattet. Die Auslieferung der neuen Fahrzeuge wird gestaffelt zwischen 2022 und 2024 erfolgen.


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