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Bienen füttern – Machen Sie mit!

In den letzten 30 Jahren ist der Bestand an Fluginsekten drastisch zurückgegangen. Als Bestäuber sind Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Fluginsekten unersetzlich. Eine Möglichkeit, um diesen kleinen Helfern „unter die Flügel“ zu greifen, ist die Verbesserung des Nahrungsangebots. 

Mit Blühstreifen können Sie Bienen unter die Flügel greifen.
Mit Blühstreifen können Sie Bienen unter die Flügel greifen. (c) Rieger Hofmann GmbH

Einen Futterplatz für Biene  & Co mit Nektar und Pollen von heimischen Blühpflanzen können auch Sie ganz einfach im heimischen Garten, auf dem Balkon oder dem Fensterbrett errichten. Das Saatgut dazu erhalten Sie von uns. Solange der Vorrat reicht!

Formular_Saatgut2_WEB, 445 KB

Unsere stadtlich grünen Blühtüten mit Saatgut für 1m2 erhalten Sie

Eine kurze Aussaatanleitung finden Sie hier.

Aussattanleitung_WEB, 346 KB

Unsere speziell zusammengestellte Saatgutmischung enthält rund 90 Pflanzenarten. Neugierige und versierte Naturkenner finden in folgendem PDF-Dokument eine detaillierte Artenliste.

Artenliste_WEB, 562 KB

DARF´S EIN BISSCHEN MEHR SEIN? SAATGUT FÜR GRÖßERE BLÜHFLÄCHEN ERHALTEN SIE AUCH KOSTENLOS

Auch private, innerstädtische Freiflächen bieten wichtige Lebensräume und Trittsteinbiotope für viele Tier- und Pflanzenarten. Sollten Sie als Eigentümerin oder Eigentümer eine größere Blühfläche anlegen wollen, so unterstützt Sie die Stadt Würzburg gerne mit Saatgut.

Auch private, innerstädtische Freiflächen bieten wichtige Lebensräume und Trittsteinbiotope für viele Tier- und Pflanzenarten.
Auch private, innerstädtische Freiflächen bieten wichtige Lebensräume und Trittsteinbiotope für viele Tier- und Pflanzenarten. (c) Rieger Hofmann GmbH

FOLGENDE RAHMENBEDINGUNGEN MÜSSEN ERFÜLLT SEIN:

  • Die Fläche liegt im bebauten Stadtgebiet
  • Die Fläche umfasst mindestens 50 m²; gefördert werden pro Fläche höchstens 500 m².
  • Sie melden Ihren Bedarf bis Mai 2019. Hierbei muss die konkrete Fläche benannt und die Bereitschaft erklärt werden, dort eine Blühfläche anzulegen und zu pflegen (siehe Antragsformular)
  • die Anlage der Blühfläche muss eine naturschutzfachliche Aufwertung darstellen, z.B. kein Umbruch einer bereits wertvollen Wiese
  • Die Ausgabe des Saatgutes erfolgt nach Lieferung ab Ende April
  • Wichtig für eine erfolgreiche Ansaat ist die Vorbereitung des Bodens. Hinweise dazu finden Sie u.a. in der Broschüre der LWGexterner Link  
  • Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht. Die Anträge werden nach Antragseingang bearbeitet.

WIR KÖNNEN IHNEN ZWEI UNTERSCHIEDLICHE MISCHUNGEN ANBIETEN:

  1. Schmetterlings- und Wildbienensaum: Die mehrjährige Mischung besteht aus 90% Wildblumen und berücksichtigt in besonderem Maß die Ansprüche von Wildbienen und Schmetterlingen an Trachtpflanzen. Die 10% Untergräser dienen als Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen. Das Saatgut stammt überwiegend von Pflanzen aus dem umliegenden Naturraum. Weitere Informationen finden Sie bei der Herstellerfirmaexterner Link.
  2. Veitshöchheimer Sommerblumenwiesen (Sommertöne): Diese einjährige Mischung (d.h. die Blühfläche muss jedes Jahr neu angelegt werden) wurde vom Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau der LWG speziell für den Siedlungsraum entwickelt. Nach der Ansaat (ab Mitte April) dauert es ca. 6 bis 8 Wochen bis zum Blühbeginn. Danach entwickeln sich unermüdlich neue Blüten, von denen einige bis zum ersten Frost durchhalten. Weitere Informationen finden Sie bei der Herstellerfirmaexterner Link.

Wenn Sie eine Blühfläche mit städtischem Saatgut anlegen möchten und die oben genannten Kriterien erfüllen, finden Sie nachfolgend das Antragsformular.

Antragsformular Saatgut, 385 KB

 


Weitere Informationen & Kontakt

Stadt Würzburg
Energie- und Klimazentrum
Nigglweg 5
97082 Würzburg
Email: ekz@stadt.wuerzburg.de
Telefon: 0931 / 372741

Bitte geben Sie an, welche der beiden Mischungen Sie verwenden möchten; wir werden diesen Wunsch soweit möglich berücksichtigen. Bitte beachten Sie: für Ansaaten in der freien Landschaft und auf landwirtschaftlichen Flächen gelten besondere Vorgaben. Daher gilt das Förderprogramm für diese Flächen nicht.

Die Stadt Würzburg fördert neben dem Anlegen von Blühflächen viele weitere Maßnahmen, wie Baumpflanzungen, Entsieglung, Gemeinschaftsgärten sowie Dach- und Fassadenbegrünung.

 


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Kontakt
Energie- und Klimazentrum (EKZ) - Gebäude, Energie und Effizienz
Nigglweg 5
97082 Würzburg
Tel: 0931 - 37 27 40
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Öffnungszeiten
Di., Do.: 08:30 – 12:00 Uhr
14:00 – 15:30 Uhr
 sowie nach Vereinbarung
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