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Veranstaltungen

Entdecken Sie Würzburgs vielfältige Veranstaltungen! Von Konzerten in historischen Spielstätten bis zu renommierten Theatern und Kunstausstellungen – hier ist für jeden etwas dabei. Erleben Sie unvergessliche Momente bei kulturellen Highlights und genießen Sie die charmante Atmosphäre der Stadt. Tauchen Sie ein in Würzburgs pulsierende Kulturszene!

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Roadmovie

MUSIKTHEATER

Esther Becker nimmt Sie mit auf den endlosen Highway und schafft eine besondere Aufbruchsstimmung, ein typisches Roadmovie-Feeling.

Behutsam schaut sie hinter die Fassade zweier Reisenden, gibt ihren Wünschen und Ängsten Raum. Es ist ein Stück über Abenteuerlust und Nostalgie, Freundschaft und Lebensschmerz.

Gekonnt zeichnen die beiden Schauspielerinnen Michelle Neise und Alexandra Specht die beiden Frauenfiguren, währen Felix Brosowski den Abend mit hauseigener Country- und Western-Musik veredelt.

To make a prairie it takes a clover and one bee,
One clover and a bee.
And revery.

The revery alone will do,
If bees are few.

Emily Dickinson

Eine verlassene Tankstelle – irgendwo im Nirgendwo. Zwei verlassene Frauen – Marie und Alex. Bei einer gemeinsamen Kräuterzigarette, die eigentlich das Rauchen abgewöhnen soll, lernen sich die beiden Gestrandeten kennen und beschließen, ihren Weg gemeinsam fortzuführen. Alex steigt in Maries Auto und die Fahrt ins Ungewisse kann beginnen - auf dem Highway immer gen Osten, immer weiter ...

Zusammen unterwegs sein, ein Stück Weg teilen. Reisen verbindet und lässt auch diese beiden verlorenen Seelen näher zusammenrücken. Marie, die ein gebrochenes Herz mit sich trägt, welches nun unerträglich viel schwerer ist als vorher, und Alex, die ihre Schwester vermisst, obwohl sie diese doch gar nicht kennt. Sie drehen das kaputte Radio an und hören die Stimme eines längst verstorbenen Countrysängers, der geisterhaft auf der Langwelle gefangen blieb.

Esther Becker, geboren 1980 in Erlangen, studierte nach einem Masterstudiengang der Scenic Arts Practice in Bern zusätzlich Literarisches Schreiben in Biel sowie in Leipzig.
Für Ihre Stücke, die sich häufig an ein junges Publikum richten, erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, wie den Kathrin-Türks-Preis (2014) und den Berliner Kindertheaterpreis (2019) für Das Leben ist ein Wunschkonzert. 2021 erschien Ihr Debütroman Wie die Gorillas. Esther Becker ist Mitglied der Theaterformation BigNotwendigkeit und lebt aktuell in Berlin.

Emily Dickinson, geboren am 10.12.1830 in Amherst, Massachusetts und ebendort am 15.05.1886 verstorben, gilt als eine bedeutende Dichterin der amerikanischen Literatur. Obwohl Emily Dickinson fast ihr ganzes Leben in ihrem Haus verbrachte und mit Besuch meist durch eine geschlossene Tür hindurch sprach, ist ihr lyrisches Werk von enormer Weite geprägt. Ihr begrenzter Erfahrungsradius schränkte ihr Schaffen nicht ein, sondern förderte es, denn sie war mittels ihrer Vorstellungskraft in der Lage, die kleine und überschaubare Welt, in der sie lebte, in eine Große zu verwandeln.

Nur sieben ihrer insgesamt 1775 Gedichte wurden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht. Erst nach ihrem Tod entdeckte man einen literarischen Schatz, der stilistisch vielfach die moderne Dichtung des 20. Jahrhunderts vorwegnahm. Ihre vornehmlichen Themen waren Naturbetrachtungen, vor allem Beobachtungen kleiner Tiere, die Auseinandersetzung mit dem Tod, der Todeserwartung und der Transzendenz des Sterblichen, sowie die Liebe, zumeist in den Aspekten des Verlangens sowie des Verzichts.

Besondere Aufmerksamkeit erhalten in der aktuellen Forschung Dickinsons sehnsuchtsvolle Liebesgedichte, die wohl einigen Indizien zufolge ihrer damaligen Nachbarin galten.

Rubrik: Bühne
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