Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK
externer Link

Hilfe zur Pflege

Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn Menschen wegen Krankheit oder Behinderung bei den Verrichtungen im Alltag, wie zum Beispiel bei Körperpflege, Anziehen und Essen, Hilfe benötigen.

Personen, die pflegeversichert sind, erhalten auf Antrag von ihrer Pflegekasse Geld- bzw. Sachleistungen oder eine Kombination aus beiden, um die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung zu gewährleisten. Voraussetzung für die Leistungen der Pflegekasse ist, dass der Medizinische Dienst der Krankenkassen das Vorliegen einer der drei in § 15 des Sozialgesetzbuches (SGB) XI genannten Pflegestufen in einem Gutachten bescheinigt.

Ist keine Pflegeversicherung vorhanden oder reichen die Leistungen der Pflegekasse nicht aus oder ist der Hilfebedarf nicht so hoch, dass eine Einstufung in eine Pflegestufe erfolgen kann, so kann ggf. Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII gewährt werden. Zuständigkeit und Antragstellung entsprechen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Die Hilfe zur Pflege soll in erster Linie die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen stärken. In diesem Zusammenhang spricht man von der ambulanten Pflege.

Diese umfasst insbesondere

  • Pflegegeld/Pflegebeihilfe
  • Aufwendungen für eine private Pflegeperson
  • angemessene Kosten für eine professionelle Pflegekraft oder eines Pflegedienstes
  • Kosten für Pflegehilfsmittel

Kann der Pflegebedarf durch die ambulante Pflege nicht mehr sichergestellt werden, so können Pflegeleistungen in einer Einrichtung erforderlich werden.

Hierbei handelt es sich um

  • Tagespflege
  • Nachtpflege
  • Kurzzeitpflege
  • vollstationäre Pflege

Für die Hilfe zur Pflege in Einrichtungenexterner Link liegt die Zuständigkeit in Bayern bei den Bezirken. Im Raum Würzburg ist deshalb der Bezirk Unterfranken zuständig.

Da die Hilfe zur Pflege eine Leistung der Sozialhilfe ist, ist die Gewährung nach den Bestimmungen des SGB XII von Einkommen und Vermögen abhängig.

Pflegebeauftragter und Pflegehotline
Der Pflegebeauftragte am Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen hat die Aufgabe, als Anlaufstelle für alle Belange Pflegebedürftiger, ihrer Angehörigen und der Pflegekräfte zur Verfügung zu stehen, wenn es um Missstände in der Pflege geht. Betroffene können ihm ihre Anliegen und Hinweise mitteilen; Vertraulichkeit wird gewährleistet, personenbezogene Daten bleiben auf Wunsch außen vor. Der Pflegebeauftragte gibt dem Betroffenen eine kurze ergebnisorientierte Rückmeldung.

Der Pflegebeauftragte ist telefonisch erreichbar unter der kostenlosen Rufnummer  0800 0114353.

Diese Pflegehotline ist rund um die Uhr geschaltet, damit Anliegen und Beschwerden jederzeit angebracht werden können werden können.

Ferner können sich Betroffene per Online-Formular unter www.pflegebeauftragter.bayern.deexterner Link an ihn wenden.

Zum Bayerischen Pflegebeauftragten hat die Bayerische Sozialministerin, Frau Staatsministerin Christine Haderthauer, MdL, am 26.01.2011 Herrn Ministerialdirigent Werner Zwick, stellvertretender Amtschef und Leiter der Grundsatzabteilung im Bayerischen Sozialministerium, bestellt.


>>> zurück
Kontakt
Fachbereich Soziales
Karmelitenstraße 43
97070 Würzburg
Tel: 0931 - 37 0
Fax: 0931 - 37 38 02
Kontakt aufnehmen
Öffnungszeiten

Persönliche Vorsprachen sind ab dem 4. Mai nur nach Terminvereinbarung möglich! Diese können mit den Dienststellen zu den jeweils üblichen Öffnungszeiten telefonisch oder per Mail vereinbart werden.

Wer einen Rathaus-Besuch vereinbart hat, muss bei diesem Behördengang eine Mund-Nasen-Bedeckung (sogenannte „Community-Maske“) tragen. Wo möglich wird der persönliche Kontakt durch telefonische Erreichbarkeiten, Schrift- bzw. E-Mail-Verkehr und ggf. auch Videokonferenzen etc. ersetzt.


Mo.:08:30 - 13:00 Uhr
Di., Do., Fr.:08:30 - 12:00 Uhr

und nach Terminabsprache