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17 Einsätze in 24 Stunden: Ein "heißer Mittwoch" für Würzburgs Brandschützer

Nachdem die Feuerwehr um 2:59 Uhr bereits zu einer hilflosen Person gerufen worden war, hat das Personal eines Würzburger Altenheimes um 6:23 Uhr Alarm geschlagen. Aus dem Keller war ein ungewöhnlicher Geruch wahrnehmbar. Die Berufsfeuerwehr konnte als Ursache schnell essighaltige Waschmaschinenzusätze im Keller feststellen. Ausgelaufen war nichts, die Einsatzkräfte mussten nicht tätig werden.

Die Helfer-vor-Ort (HvO) der Freiwilligen Feuerwehr Unterdürrbach rückten gegen 9 Uhr zu einem medizinischen Notfall in Unterdürrbach aus.

Zwei Minuten später löste in einer Tiefgarage ein Brandmeldealarm aus. Die Berufsfeuerwehr konnte schnell Entwarnung geben, der Feuermelder löste durch eine Staubaufwirbelung bei Kehrarbeiten aus.

Unklarer Geruch rief die Feuerwehr auch um 10:06 Uhr in einem Gewerbebetrieb auf den Plan. Die Messgeräte schlugen nicht an, dem Meldenden wurde empfohlen, erneut anzurufen, falls der Geruch wieder auftritt.

Um 12:45 Uhr löste die Brandmeldeanlage eines Gebäudes der Chemie der Universität am Hubland aus. Weil auf der Anfahrt mehrere Anrufer von einem echten Feuer berichteten, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus der Stadtmitte und Heidingsfeld mitalarmiert. Bei Experimenten in einem Großraumlabor, in dem sich zeitgleich etwa 50 Personen aufhielten, kam es zu einem Brand, der sich sehr schnell auf die ganze Einrichtung ausdehnte. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude schon geräumt. Der ganze Raum war inzwischen vollständig mit schwarzem Rauch gefüllt.

Nach einer halben Stunde konnte dann "Feuer aus" gemeldet werden. Zusätzlich mussten sicherheitshalber alle Bereiche nach Personen abgesucht werden. Insgesamt wurden in der 'heißen Phase' des Einsatzes sechs Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Der Sachschaden ist immens, Personen wurden zum Glück nicht ernsthaft verletzt.

 



Um 14:36 Uhr, also erst kurz nachdem am Hubland von der Feuerwehr die Lage unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde in Grombühl ein Kellerbrand gemeldet. Zunächst war nicht klar, ob sich noch Personen im Gebäude aufhalten. Im Keller brannte in einem Müllraum eine Mülltonne. Da der Raum von außen zugänglich war, waren keine Personen im Gebäude betroffen und der Brand konnte schnell abgelöscht werden. Auch hier waren die Freiwilligen Feuerwehren der Löschzuge Stadtmitte, Grombühl, Sanderau und Heidingsfeld im Einsatz.

Während der obigen Groß-Einsätze mussten sich die Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach und die verbliebenen Kräfte der Berufsfeuerwehr noch um zwei Ölspuren in Unterdürrbach und Heidingsfeld kümmern.

Ebenfalls am Nachmittag, um 15:24 Uhr, kam ein Notruf, dass sich ein Kind in einem Geschäft in der Zellerau eingeklemmt habe. Glücklicherweise konnte das Kind aber noch vor Eintreffen der Feuerwehr von anwesenden Personen mit Hilfe von Schmierseife aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Zu einer weiteren Rauchentwicklung in Grombühl wurde die Feuerwehr dann gegen 16:00 Uhr gerufen. In einem Kellerabteil wurde ein Schwelbrand entdeckt, der schnell abgelöscht werden konnte. Es waren jedoch zeitaufwändige Entrauchungsmaßnahmen erforderlich. Verletzt wurde auch bei diesem Einsatz niemand.

Schließlich musste um 16:38 Uhr im Frauenland eine Wohnungstür geöffnet werden, weil dahinter eine hilflose Person vermutet wurde. Dies hat sich zum Glück als Irrtum herausgestellt.

Ein Trupp der Berufsfeuerwehr kontrollierte um 21:50 Uhr das Labor, in dem es heute zu dem Brand gekommen war. Nachlöscharbeiten waren nicht erforderlich.

Glimpflich ging es auch bei vier weiteren medizinischen Notfällen von 22:06 Uhr bis 00:32 Uhr aus, zu denen die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung gerufen wurden.

Den Schlaf bis zum Schichtwechsel um 7:25 Uhr hatten sie sich wirklich verdient.


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