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Von Rottenbauer aus an den Victoria-See: Ein Löschfahrzeug geht auf große Reise

Die Freiwillige Feuerwehr Rottenbauer weihte am Sonntag beim Sommerfest ein neues Mittleres Löschfahrzeug und freute sich über die Aufwertung des Fuhrparks am Eibelstadter Weg. Durch diese Neuanschaffung wird auch die Brandbekämpfung im 6000 Kilometer entfernten Mwanza in Tansania enorm erleichtert. Wie kommt das? Die Feuerwehr der Partnerstadt am Viktoria-See wird das bisherige Tanklöschfahrzeug 16/25 übernehmen und dort kann der Mercedes-Benz, Baujahr 1990, mit seinen 204 PS und Allrad-Antrieb sicherlich noch viele Jahre gute Dienste tun.

2.300 Liter Löschwasser nimmt der 12-Tonner auf. „Dies ist eine sinnvolle Ergänzung des Fuhrparks in Mwanza. Insbesondere wenn man bedenkt, dass es dort keine vergleichbare Hydranten-Infrastruktur gibt", erklärte Kommunalreferent Wolfgang Kleiner bei der feierlichen Übergabe, die nun am Tag der Offenen Tür bei den Stadtreinigern über die Bühne ging. Die Delegation aus Mwanza um Stadtdirektorin Hosiana Kusiga, die zum 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft angereist war, kann das Fahrzeug nun natürlich nicht gleich mit nach Hause nehmen. Der Transport erfolgt den größten Teil der Strecke per Containerschiff bis Daressalam und dann die letzten 1000 Kilometer bis Mwanza auf der Straße. Aktuell läuft der Förderantrag bei Engagement Global in Sachen Transportkostenzuschuss. Das Fahrzeug geht noch einmal durch den TÜV und zusätzlich müssen alle beweglichen Teile und die Ausrüstung im Innenraum solide verpackt und fixiert werden.

Im Betriebshof der Stadtreiniger saß Kusiga schon einmal am Steuer Probe und nahm „ersatzweise" vom Chef der Würzburger Berufsfeuerwehr Harald Rehmann eine gerahmte Fotografie des Fahrzeugs mit nach Mwanza. Bei Rettungseinsätzen finden sechs Feuerwehrleute sowie Kreiselpumpe, Schläuche und Leiter im gut sieben Meter langen Truck Platz.

Die Schenkung steht in einer guten Tradition. Zuletzt hatte das Amt für Zivil- und Brandschutz Feuerwehrleute aus der Partnerstadt in Würzburg geschult und beispielsweise ein Prüfgerät für Atemschutzgeräte nach Mwanza mitgegeben. Nun ist es das erste knallrote Fahrzeug, das von Würzburg aus auf die Reise geht. Zwei orangefarbene Müllautos und ein Ambulanzwagen bildeten 2008 und 2013 die Vorhut auch über einige bürokratische Hürden hinweg. Die Standzeiten am Hafen oder beim Zoll lassen sich nicht genau vorhersagen. Die bisherigen Transfers dauerten stets einige Monate, eventuell treffen also die Teilnehmer der Bürgerreise Ende Oktober und das Feuerwehrauto zeitgleich in der Partnerstadt ein.
 


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