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Taubenfütterungsverbot

Seit 2009 ist das Füttern von verwilderten Tauben im gesamten Würzburger Stadtgebiet verboten und kann – sofern die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen – mit einem Bußgeld bis zu 1.000,- Euro geahndet werden. Bitte beachten Sie, dass dieses Verbot auch das Auslegen von  Futter und Lebensmitteln umfasst,  die erfahrungsgemäß von Tauben aufgenommen werden.

Das Fütterungsverbot fußt auf den Beschlüssen des Bau- und Ordnungsausschusses der Stadt Würzburg vom 21.07.2009 sowie 22.09.2009 und der Sicherheitsverordnung der Stadt Würzburg.

Tierschutz ist: Tauben nicht füttern!

Tauben sollten auf keinen Fall gefüttert werden! Die Taubenbestände können nur dann reduziert werden, wenn das Nahrungsangebot zurückgedreht wird. Nur unter diesen Voraussetzungen bleibt ihre Anzahl klein und ihr Gesundheitszustand gut.

Das gut gemeinte Taubenfüttern hat schlimme Folgen für Menschen und Tiere. Wenn die Tauben nicht gezwungen sind, selbst für ihre Nahrung zu sorgen, haben sie viel Zeit und Energie für das Brutgeschäft. Die Folge: Sie vermehren sich sehr stark. Durch den Anstieg der Taubenpopulation leiden die Tiere an Platzmangel und dieser verursacht massiven Stress unter den Tauben.

Warum ist es verboten, im  gesamten  Würzburger Stadtgebiet Tauben zu füttern?

Viele Städte dieser Welt werden von Tauben bevölkert. Der Weltbestand wird heute auf über 500 Millionen Individuen geschätzt. Die Stadttauben stammen von der Felsentaube (Columbia livia) ab. Der ursprüngliche Lebensraum der Felsentauben sind zerklüftete Felsenküsten. Dort brüten sie in großen Kolonien in natürlichen Nischen. Schon vor Jahrtausenden wurden sie domestiziert.

Stadttauben sind verwilderte Nachkommen von Haustauben. Vor etwa 100 Jahren gab es noch sehr wenige Tauben in den Städten. Das starke Anwachsen der Teilpopulationen hängt sowohl mit dem starken Rückgang ihrer natürlichen Fressfeinde (Uhu, Wiesel, Steinmarder, Wanderfalken) als auch mit dem  anwachsenden Wohlstand der Bevölkerung in den sechziger Jahren zusammen.

Tauben bevorzugen die Vorsprünge und Nischen der hohen Häuserschluchten in unseren Städten, da diese dem natürlichen Lebensraum der Tauben sehr ähnlich sind. Stadttauben brüten im übrigen nicht auf Bäumen, sondern bauen ihr Nest auf Dachböden, Mauervorsprüngen, Gebäudenischen sowie Eisenträgern.


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