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Staatsbesuch im Zeichen Europas

Ohne den irischen Missionar Kilian und seine beiden Gefährten Kolonat und Totnan gäbe es Würzburg in seiner heutigen Form nicht. Grund für den irischen Staatspräsidenten Michael D. Higgins der irischsten Stadt auf dem Kontinent einen Besuch abzustatten. Deshalb galt die erste Station seines Besuches in Würzburg zusammen mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt den drei Frankenaposteln auf der Alten Mainbrücke.

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IrischerStaatsbesuch0006 Rudi Merkl
Der irische Staatspräsident Michael D. Higgins trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Würzburg ein. Mit auf dem Bild von links der irische Außenminister Simon Coveney, Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Sabina Higgins und Eva-Maria Bast.
Auf dem Weg über die Alte Mainbrücke säumten zahlreiche Schaulustige mit irischen Fähnchen den Weg zu den Brückenheiligen, während an der Statue des Heiligen Kilian die St. Laurentius Musikanten das Frankenlied als Willkommensgruß spielten – sehr zur Freude von Staatspräsident Higgins, dem die traditionelle Musik und noch dazu auf einem öffentlichen Platz wie der Alten Mainbrücke sehr gefällt.

„Unsere irische Stadtehe trägt dazu bei, dass Europa auch in den Köpfen und Herzen der Menschen weiter zusammenwächst“, betonte Schuchardt beim Empfang im Ratskeller, bei dem er auch auf die irischen Details in der Würzburger Stadtgeschichte einging. Seit 30 Jahren hat Würzburg eine aktive Partnerschaft mit der irischen Stadt Bray sowie der Grafschaft Wicklow. Bei den zahlreichen Begegnungen von offiziellen Repräsentanten und einfachen Bürgern seien viele Freundschaften entstanden. Auch wenn das weltweite Erstarken nationalistischer Kräfte das vereinte Europa unter eine schwere Belastungsprobe stelle, „möge Ihr Besuch bei uns dazu beitragen, die Freundschaft zwischen unseren Völkern und die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern zu festigen und zu vertiefen“, so Schuchardt.

Den Faden nahm Präsident Higgins mit einem klaren Bekenntnis zu Europa sofort auf und betonte, dass gerade die Europäische Union die Möglichkeit gebe, den kulturellen Reichtum zu feiern und nicht zu verlieren. Gleichzeitig bedankte sich Präsident Higgins für den herzlichen Empfang in dem wunderschönen Würzburg. Er freue sich über die innige Verbindung zwischen der Stadt am Main sowie den irischen Partnerstädten und dass St. Kilian hier so gefeiert wird. Im Anschluss an den Eintrag ins Goldene Buch besuchte der Staatspräsident zusammen mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt den Würzburger Kiliansdom, wo er von Bischof Franz Jung empfangen wurde, bevor es in die Unibibliothek zur Ausstellung „Elfenbein&Ewigkeit“ ging.

 


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