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Stadt Würzburg – Sozialbericht 2017

Der Sozialbericht für die Stadt Würzburg gibt einen aktuellen Überblick über die soziale Lage der Würzburger Bevölkerung.

Als lokaler Armutsbericht beleuchtet er in seiner dargelegten Form darüber hinaus die Situation sowohl anhand zielgruppenspezifischer und thematischer Vertiefungen, als auch sozialräumlicher Analysen. In Verbindung mit detaillierten Betrachtungen der Würzburger Sozialangebote und der bestehenden Dienstleistungslandschaft in diesem Sektor liefert der Bericht ein umfängliches Bild der gegenwärtigen sozialen Lage in der Stadt Würzburg.

Neben der qualifizierten Darlegung der aktuellen sozialen Lage in Würzburg ist es auch Ziel des ersten Würzburger Sozialberichts, mögliche Ansatzpunkte und Handlungsfelder aufzuzeigen. Diese Empfehlungen sind in zusammengefasster Form am Ende des Sozialberichts Würzburg aufgeführt.


Zur Entstehung

Der Würzburger Stadtrat hat sich am 30. Juli 2015 einstimmig dafür ausgesprochen, einen Sozialbericht für die Stadt Würzburg erstellen zu lassen. Den Auftrag erhielt das Sozialwissenschaftliche Institut SIM von Herrn Dr. Andreas Sagner aus München.

Die Prozessplanung gliederte sich in vier Module: Auftaktphase, Quantitative Datenanalyse, Qualitative Datenerhebung und Berichtslegung. Der Projektabschluss wurde auf Juli 2017 avisiert.

Nach der erfolgreichen Auftaktphase wurde mit Kick-Off-Veranstaltungen im März 2016 der Grundstein für den offiziellen Start des Projektes „Sozialbericht Würzburg“ gelegt. An den Informationsveranstaltungen nahmen zahlreiche Vertreter*innen der öffentlichen Wohlfahrtspflege und sozialer Verbände / Institutionen sowie Mitarbeiter*innen beteiligter Fachbereiche der Stadtverwaltung teil.

Innerhalb von 6 Monaten wurde das zweite Modul „Quantitative Datenanalyse“ in konstruktiver Zusammenarbeit aller Beteiligter abgeschlossen.

Beginnend mit Herbst 2016 wurde die dritte Phase „Qualitative Datenerhebung“ initiiert.

Die Erhebung qualitativer Daten stellte ein zentrales Element des methodischen Vorgehens dar.

Es wurden mehr als 60 Einzelinterviews mit Fachexpert*innen vor Ort geführt und mehrere Gruppendiskussionen organisiert.

Zudem fanden in den Stadtteilen Heuchelhof, Lindleinsmühle, Grombühl, Zellerau und Heidingsfeld insgesamt zehn Gesprächsrunden statt, um die besonderen Aspekte dieser Sozialräume zu berücksichtigen. Hierbei partizipierten jeweils ca. 20 bis 40 Personen an den Workshops in den einzelnen Stadtteilen und brachten wertvolle  Erfahrungen und Erkenntnisse zu den verschiedenen Themenfeldern  des Berichtes ein. Die zentralen Auswertungen, die daraufhin in den Bericht einfließen sollten, wurden ein halbes Jahr später in einer Feedback-Runde in diesen fünf Stadtteilen nochmals reflektiert und diskutiert, um die bestmögliche teilräumliche Beteiligung innerhalb des Projektrahmens zu erhalten.

Im Mai 2017 erarbeitete SIM die erste Rohfassung des Berichts, in dem die maßgeblichen Kernelemente abgebildet wurden.

Planmäßig wurde im Juli 2017 der Entwurf des Sozialberichts für die Stadt Würzburg vorgelegt und die Schlussphase des Projektes eingeläutet.

Der Sozialbericht für die Stadt Würzburg wurde am 28. September 2017 dem Würzburger Stadtrat in einer öffentlichen Sitzung präsentiert und übergeben.
 

Sozialbericht Stadt Würzburg 2017, 3890 KB

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